ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:33 Uhr

Überraschende Herausforderungen und erfolgreiche Bürgerinitiativen

Top: Das Jahr 2015 bleibt als ein Jahr der überraschenden Herausforderungen in Erinnerung. Viele davon sind aus der großen Anzahl von ankommenden Asylbewerbern entstanden. Sven Hering

Es ist schwer für Außenstehende zu erkennen, wie viel ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit im Hintergrund notwendig ist, um unsere Bürger über Asylunterkünfte aufzuklären. Die Wenigsten wissen, was es für die Träger heißt, Unterkünfte im Eiltempo vorzubereiten, Spenden zu koordinieren und auch schon jetzt integrativ zu wirken. Dass zum Ende des Jahres das meiste reibungslos ablief, liegt am hohen Engagement aller Beteiligten und der engen Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanagement und der Stadtverwaltung.

Abseits dieser neuen Herausforderungen konnte sich der Bürgerverein aber auch in diesem Jahr für die Probleme im Stadtteil einsetzen. Da freut es uns besonders, dass endlich die Beleuchtung am Käthe-Kollwitz-Ufer installiert wird. Hier hat der Bürgerverein in den letzten Jahren vergeblich versucht, dieses Bürgeranliegen bei der Stadtverwaltung voranzutreiben. Ausschlaggebend war dann eine zusätzliche private Initiative, die über 100 Unterschriften sammelte.

Mit dem Stadtteilfest in Neu-Schmellwitz und unserem ersten Herbstfest hatten wir die Möglichkeit, Traditionen fortzuführen und neue zu etablieren.

Flop: Leider lief auch in diesem Jahr nicht alles ohne Probleme ab. Unsere Stellungnahme zur neuen Tempo-30-Strecke in der Ewald-Haase-Straße blieb ungehört, trotz guter Argumente, die mit Anwohnern der Straße ausgearbeitet wurden. Bis heute steht noch eine direkte Antwort aus. Die große Rutsche am Fließ ist seit Anfang des Jahres gesperrt und eine Entscheidung für eine Sanierung oder den Rückbau, ist noch nicht eindeutig von der Stadt geklärt worden. Und dann ist da noch die Schmellwitzer Straße, welche für Radfahrer sehr gefährlich geworden ist. Gerade in einer erklärten umweltfreundlichen Stadt ist dies nicht zufriedenstellend.