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Über den Pokal freut sich in Striesow ein Mixteam

Der Siegerpokal wurde mehrfach mit Bier gefüllt und geleert.
Der Siegerpokal wurde mehrfach mit Bier gefüllt und geleert. FOTO: Hirche/jul1
Striesow. Die Freiwillige Feuerwehr Striesow und der Förderverein hatten am Wochenende zum Tag der offenen Tür eingeladen. Dazu hatte der Sachgebietsleiter Brandschutz des Amtes Burg, René Vergin, den Gastgebern ein lang ersehntes Geschenk mitgebracht. jul1

"Er hat endlich den Regenschirmständer für uns, den wir uns schon lange für unser Gerätehaus, in dem auch Dorfveranstaltungen stattfinden, gewünscht haben", so Uwe Bertels, Vorstandsvorsitzender des Feuerwehr-Fördervereins.

Am Nachmittag gab es einen Feuerwettbewerb nach Striesower Art. Dabei kam es vor allem auf das Zusammenspiel der Mannschaftsmitglieder an. Zu den Septetts gehörte natürlich ein Team der Striesower. Aus dem benachbarten Dissen kam eine Frauenmannschaft, das Männerstarterfeld komplettierten zwei Mix-Gruppen aus Ruben, Müschen, Briesen und Striesow. Alle mussten einen Sitzball mit dem Wasserstrahl in ein Tor befördern, einen Verletzten mit Bierglas auf einer Trage möglichst ohne Erschütterungen transportieren und am Ende noch ein poröses Rohr mit Wasser füllen. Das war eine echte Herausforderung. Wenn die Mitglieder des Teams nicht die Löcher im Rohr zugehalten hätten, dann wäre es nie voll geworden.

Das beste Miteinander legte das Team aus Ruben, Müschen und Striesow an den Tag. Genau wie die Dissener Frauen durften sie sich über einen Pokal freuen. Der wurde mehrfach mit Hopfensaft gefüllt. Dietmar Chilla war einer, der beim Leeren half: "Das hat Spaß gemacht, und den erfrischenden Schluck haben wir uns hart erkämpft". Mike Zachau kämpfte für die Striesower und half beim Auf- und Abbau der Zelte. Er hat seine ganze Familie für die Feuerwehr begeistert: "Meine kleine Tochter Emely macht bei den Kindern mit und meine Große ist stellvertretende Jugendwartin."

Am Sonntag folgte nach dem Frühschoppen mit der Drachencombo ein buntes Dorffest. Beim Spiel ohne Grenzen waren mehrere Quartetts dabei. Im Anschluss bot Peter mit seiner Crew Unterhaltsames.