Woitalla habe keine Sekunde gezögert, als es um die mögliche Nachfolge Grothes in diesem Amt ging. “Für mich ist es eine Möglichkeit, für das, was ich hier schon sportlich erleben durfte, etwas zurückzugeben„, sagte der 22-Jährige. “Ich hoffe, dass wir alle gemeinsam - zusammen mit den Eltern, Großeltern und Lehrern - junge Menschen animieren können, in die Vereine zu gehen, egal ob Leistungs- oder Breitensport„, formulierte der Turner das übergeordnete Ziel seiner Tätigkeit. “Es gibt doch nichts Besseres, als Kindern Spaß am Sport zu vermitteln.„ Woitallas Vorgänger Sebastian Grothe musste satzungsbedingt ausscheiden. Der ehemalige Boxer ist seit Kurzem hauptamtlicher Mitarbeiter im Stadtsportbund. Beide Tätigkeiten wären nicht zulässig gewesen. Gro the bedankte sich auf der Mitgliederversammlung bei seinen Mitstreitern. “Ich habe hier viel gelernt, aber vor allem tolle und engagierte Menschen kennengelernt.„

Stadtsportbund-Chef Tobias Schick zeigte sich im 20. Jahr des Bestehens der Jugendorganisation erfreut darüber, dass es trotz demografischen Wandels immer wieder gelinge, Kinder in die Vereine zu bekommen. “Das ist mit viel Engagement verbunden„, sagte er. Bei dem stetigen Wachstum dürfe es auch nicht sein, “dass an uns gespart wird„.