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| 11:12 Uhr

Nach Prügeleien in Cottbus
Tschetschenen sollen ausgewiesen werden

Nachdem es Mitte Juni in Cottbus zu einer wahren Prügeleien-Flut gekommen ist, in die zahlreiche Tschetschenen verwickelt waren, durchsuchte die Polizei das Flüchtlingsheim in Sachsendorf.
Nachdem es Mitte Juni in Cottbus zu einer wahren Prügeleien-Flut gekommen ist, in die zahlreiche Tschetschenen verwickelt waren, durchsuchte die Polizei das Flüchtlingsheim in Sachsendorf. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Einige der Tschetschenen, die an den gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Afghanen in Cottbus beteiligt waren, sollen schnellstmöglich ausgewiesen werden.

Wie Carsten Konzack von der Cottbuser Ausländerbehörde mitteilt, werde derzeit die Beweislage geprüft. Einige der beteiligten Tschetschenen seien schon länger auffällig. „Voraussichtlich in der kommenden Woche müssen diese Personen Deutschland verlassen.“

Hintergrund waren mehrere Prügelattacken, die sich in der Nacht zum Mittwoch, 13. Juni, in Cottbus ereignet hatten und zum Ausrücken eines Großaufgebotes der Polizei geführt hatten. Die Prügeleien-Flut hatte am Dienstagabend, 12. Juni, auf dem Sportplatz an der Flüchlingsunterkunft in der Hegelstraße im Ortsteil Sachsendorf ihren Anfang genommen, und sich im Krankenhaus und in der Innenstadt fortgesetzt. Involviert waren dabei Tschetschenen, Afghanen und Syrer. In der Nacht hatte die Polizei nach eigenen Angaben 26 Tschetschenen in Gewahrsam genommen.

Zur Folge hatten die Prügeleien auch eine Durchsuchung der Flüchtlingsunterkunft. Dabei fanden die Beamten nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Wendt unter anderem einen Golfschläger, massive Holzlatten und Fahrradschlösser, die in Verstecken deponiert waren. Die Gegenstände wurden als Schlagwerkzeug sichergestellt.

(hil/pk)