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| 01:14 Uhr

Tradition pflegen und neue Wege gehen

Cottbus.. Der Wunsch nach eigener Identität durch Tradition – das war die Motivation für die 8. Grundschule, um sich vor zehn Jahren erneut für die Bezeichnung „Carl Blechen“ zu entscheiden. Anne Hoffmann

Der 1798 in Cottbus geborene Maler stand auch gestern im Mittelpunkt, als Schüler und Lehrer zusammen mit Eltern und geladenen Gästen, darunter Vertreter der Partnerschule im polnischen Nowa Sol und CDU-Stadtverordneter Dr. Wolfgang Bialas, den 25. Geburtstag des Schulgebäudes in der Elisabeth-Wolf-Straße feierten.
„Wir sind stolz auf unseren Namen. Carl Blechen ist eng mit der Geschichte der Stadt Cottbus verbunden“ , sagte die Schulleiterin Johanna Preuß auf der Festveranstaltung in der Aula. Die Beschäftigung mit Tradition fördere Verbundenheit mit der Heimatregion und habe vielfältige kulturelle Wirkung auf die Kinder. Dies spiegelte sich auch in dem liebevoll arrangierten Kulturprogramm anlässlich des Jubiläums wider. Schüler zeigten unter anderem ein szenisches Spiel über Fürst Pückler, einen Zeitgenossen Carl Blechens.
Trotz aller Historie ist die Blechen-Grundschule durch innovative Strukturen geprägt: behinderte und nichtbehinderte Kinder lernen gemeinsam in Integrationsklassen, bald auch ganztags. „Das fördert Toleranz und Offenheit untereinander“ , so Schulleiterin Johanna Preuß. Das Gebäude der Carl-Blechen-Schule öffnete 1979 für die damalige 5. POS. Den Namen Carl Blechen erhielt die POS 1948/49 von der Stadt. Nach der Wende wurde aus der sozialistischen Einheitsschule die heutige 8. Cottbuser Grundschule.