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| 16:00 Uhr

Wieder Ferien- und Freizeitmesse in Cottbus
Die Reiselust der Lausitzer ist ungebrochen

Stephan Goldhahn, Geschäftsführer Reiseclub Cottbus.
Stephan Goldhahn, Geschäftsführer Reiseclub Cottbus. FOTO: Beate Möschl / LR
Cottbus. Messe weckt Träume. Reiseveranstalter punkten mit Qualität, Sicherheit und Gespür für Urlaubswünsche. Von Beate Möschl

Wenn sich am Freitag die Türen zur Ferien- und Freizeitmesse in Cottbus öffnen, fahren viele Erwartungen mit. Trotz drohenden Diesel-Fahrverbots und internationaler Konflikte. Im Urlaub will es sich der Mensch schön machen und etwas erleben. Genau dafür wird Brandenburgs größte Tourismusmesse wieder zuverlässig Impulse geben – dafür stehen 200 Aussteller.

Einer der größten ist der Reiseclub Cottbus, der wie in jedem Jahr wieder mit einem Premium-Reisebus vor Ort ist und parallel zur Messe  Stadtrundfahrten anbietet. Das 1990 von Stephan Goldhahn gegründete und mit drei Mitarbeitern in den Markt gestartete Unternehmen gilt heute als Platzhirsch und neben Wörlitz Tourist in Berlin als Ostdeutschlands Reiseveranstalter mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. 175 Mitarbeiter – von der Reiseverkehrskauffrau über Busfahrer und Reiseleiter bis zum Chef – kümmern sich mit Leidenschaft darum, dass andere immer wieder gern und gut Urlaub machen und auch bei spontanen Kurztrips finden, was das Herz begehrt. 39 000 Lausitzer vertrauen sich alljährlich im Urlaub dem Reiseclub Cottbus an, 95 Prozent sind Stammkunden – und haben neben individuellen Traumzielen auch manche neue Reise-Freundschaft gefunden. Die Reisemesse in Cottbus ist ein Ort, an dem sich viele außerhalb der RCC-Busreisen oder kombinierten Schiffs-Bus- und Bus-Flugreisen in 52 Länder der Erde treffen, und die nächste Reise buchen.

„Momentan ist der Sicherheitsgedanke sehr groß. Deutschlandurlaub steht hoch im Kurs und hängt Mittelstreckenziele wie Tunesien ab“, beobachtet Stephan Goldhahn, Geschäftsführer der Reiseclub Cottbus GmbH & Co. KG. Deshalb stehen bei der Präsentation des Reiseveranstalters mit dem Heißluftballon im Logo als Symbol für die Sehnsucht nach Reisen in ferne  Welten diesmal nahe Ziele im Vordergrund. Deutschlandreisen, die RCC-Ferienwohnungen an der Ostsee, in Österreich, der Schweiz und Italien stehen bei den Stammkunden hoch im Kurs. Auch grüne Ziele wie Irland sind begehrt oder Kreuzfahrten und Expeditionsreisen.

„Ein bisschen Abenteuerlust ist immer dabei“, sagt Goldhahn und fügt an: „Deshalb gehen auch unsere Reisen ins Blaue so gut, bei denen vor der Reise keiner weiß, wo es hingeht. Das wird erst bei der Abfahrt in einem Quiz ermittelt.“ Freilich müsse das Angebot stimmen, wenn man als Reiseveranstalter mit solch einer Idee punkten möchte. Dass es funktioniert, zeigt die diesjährige Reise ins Blaue zum Saisonstart im März. „Die Sieben-Tage-Busreise ist komplett ausgebucht.“

Vertrauen wächst mit der Erfahrung – in der Reisebranche trifft das im doppelten Wortsinn zu. Nach 28 Jahren wissen das Team des Reiseclubs Cottbus und die Stammkundschaft, was geht, und was man aneinander hat. Goldhahn und seine Mitarbeiter sind kritische und, wenn es sein muss, auch harte Verhandlungspartner. „Wir haben uns schon von einzelnen Hotels getrennt, wenn es keinen gemeinsamen Nenner mehr gab“, schildert der welterfahrene Testreisende und sagt: „Wir befinden uns hier in einer Region, in der Überpreise nicht akzeptiert werden. Zehn Prozent Preissteigerung, die manche Hotels regulär einfach ansetzen, machen wir nicht mit. Da verhandeln wir nach.“ Auch manche Reiseziele gehen aus dem Programm, wenn sie zu mondän oder zu teuer sind.

Und trotzdem gibt es immer wieder etwas Besonderes, das sich Lausitzer dann gern etwas kosten lassen. Die Reise zum Baikalsee zum Beispiel mit Mitfahrt in der transsibirischen Eisenbahn. Zwei Termine stehen im diesjährigen Reiseprogramm, die schon lange ausgebucht sind. Das ist dem RCC auch mit der Neukonzeption der Mauritius-Reise gelungen. „Seit wir die Badereise um das Kennenlernen von Land und Leuten erweitert haben, läuft sie wieder wie geschnitten Brot“, freut sich Goldhahn. Da gibt es Lausitzer, die bereits vier Mal dabei waren, auch wenn sie dafür tiefer in die Tasche greifen. „Das gönnen wir uns, dafür sparen wir, sagen mir unsere Gäste immer wieder“.