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| 16:17 Uhr

Cottbus
Tote Wildschweine sofort melden

Cottbus. Das Risiko, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) in regionale Wild- und Schweinebestände eingeschleppt wird, ist nach wie vor hoch, warnen die für den  Landkreis Spree-Neiße und Cottbus zuständigen Fachbereiche.

Jeder Besucher im Wald wird gebeten, den Fund toter Wildschweine sofort dem Veterinäramt zu melden – Nummer 03562/986-18301, am Wochenende/Feiertag über die Leitstelle Lausitz 0355/6320, so die Pressestelle des Landkreises. Das Veterinäramt rüstet sich für den Ernstfall: schweinhaltende Betriebe achten verstärkt auf Biosicherheitsmaßnahmen, Jäger sind gehalten, in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt regelmäßige Proben von erlegten und gefallenen Wildschweinen im Labor untersuchen zu lassen. Jüngste Fälle in Belgien bei Wildscheinen zeigen, dass eine Verbreitung des Virus durch den Menschen wahrscheinlich das größte Risiko darstellt. Daher gilt es, möglichst keine Produkte – zum Beispiel  Weihnachtsgeschenke oder Urlaubsmitbringsel – in Form von Rohfleischprodukten wie Salami oder Schinken aus betroffenen Ländern wie Polen, Ukraine, Rumänien, Ungarn und Bulgarien einzuführen. Solche Produkte können Träger des ASP-Virus sein. Das unachtsame Entsorgen in der Natur oder das Verfüttern dieser Produkte sowie allgemein von Speiseabfällen an Schweine ist verboten. Bei der ASP handelt es sich zwar um eine anzeigepflichtige Viruserkrankung der Schweine, von dieser Erkrankung geht jedoch keine Gefahr für den Menschen aus. Der Mensch kann sich weder anstecken noch erkranken.

(red/noh)