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| 01:29 Uhr

TheaterNative-C-Schauspielerin Suzanne Kockat steht für GZSZ vor der Kamera

Suzanne Kockat ist in der Lausitz zu Hause und steht immer wieder für GZSZ vor der Kamera. Foto: PR
Suzanne Kockat ist in der Lausitz zu Hause und steht immer wieder für GZSZ vor der Kamera. Foto: PR FOTO: PR
Cottbus. Sie gehört zum Ensemble von „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ (GZSZ) und steht regelmäßig bei der TheaterNative C auf der Bühne. Für Suzanne Kockat ist das kein Widerspruch. „In Cottbus habe ich meine Basis“, sagt die Schauspielerin. Von Ulrike Elsner

Unmittelbar nach der Schauspielschule ist Suzanne Kockat nach Cottbus gekommen. Das Klärchen im “Weißen Rössl„ war hier im Jahr 2003 ihre erste Rolle. Später hat sie die Buhlschaft in “Jedermann„, die Eve im “Zerbrochenen Krug„ und die Barbara Engel im “Neurosenkavalier„ gespielt.

“Ich habe hier nicht nur eine interessante Arbeit, sondern auch die große Liebe gefunden„, gesteht die 34-Jährige, die mit dem Schauspieler Martin Eitner und der gemeinsamen fünfjährigen Tochter in Spremberg lebt. Dort inszeniert das Paar derzeit mit Laien das Musical “Linie Eins„. Premiere soll am 19. November, 19.30 Uhr, im Spremberger Schloss sein.

Am gleichen Tag hat auch das Weihnachtsstück der TheaterNative C “Süßer die Glocken„ Premiere, in dem die Suzanne Kockat die Enkelin spielt. Außerdem steht die Wahl-Cottbuserin im musikalischen Weihnachtsprogramm der Kleinen Komödie auf der Bühne.

“November und Dezember werden hart„, weiß Suzanne Kockat aus Erfahrung. 30 Vorstellungen im Monat seien die Regel. Dennoch mag sie die Abwechslung, die Bühne und Fernsehen ihr bieten.

Ab April steht Suzanne Kockat wieder als Katrin Flemmings Schwester Anna vor der Kamera. “Ein Tag eine Folge„ bedeute Stress pur, sagt sie. Gedreht werde meist von 7 bis 19 Uhr und das fünf bis sechs Tage die Woche. Hinzu komme das Textlernen für manchmal 17 Szenen am Tag. Suzanne Kockat: “Da musst du eine Taktik entwickeln.„ Sie habe sich angewöhnt, nur die Hauptszenen wie am Theater zu lernen. “Die anderen lerne ich nur an„, sagt die Schauspielerin.

Die große Resonanz der Serie überrasche sie immer wieder. Da passiere es schon, dass auf dem Wochenmarkt jemand Anna hinter dir herrufe. Was sie dabei empfindet, bezeichnet Suzanne Kockat als “eine Mischung aus Geschmeicheltsein und einem etwas merkwürdigen Gefühl„, das auch aus der Zeitspanne resultiere, die meist zwischen Dreharbeiten und Ausstrahlung liegt.

Bereits als Zehnjährige hat Suzanne Kockat im “Polizeiruf„ mitgespielt. Als 14-Jährige stand sie in “Der alte Schwede„, dem letzten Defa-Film überhaupt, vor der Kamera. Später folgten Rollen in “Wolffs Revier„, “Das sündige Mädchen„, “Alphateam„, “Rettungsflieger„ oder “Soko Leipzig„.