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The Voice of Germany
Cottbus battelt um den Sieg

Luzie hat gegen Max Christoph beim ersten Battle die Nase vorn.
Luzie hat gegen Max Christoph beim ersten Battle die Nase vorn. FOTO: Richard Hübner / Sat.1/ProSieben/Hübner, Richard
Cottbus/Berlin. Die Lausitz macht in der Casting-Show bisher eine ziemlich gute Figur. Luzie überzeugte am Sonntag mit „Life on Mars“. Linda ist am Donnerstag dran.

Das war deutlich – Michi Beck von den Fantastischen Vier hatte Gänsehaut, als Luzie Juckenburg am Sonntagabend „Life on Mars“ ins Mikrofon sang. Michi Beck – das sei vorab gesagt – ist Luzies Trainer. Die 20-Jährige hatte sich für das „Team Fanta“ entschieden, nachdem sie bei den Blind Auditions mit einem Barbara Streisand-Hit für Begeisterung gesorgt hatte. Ziemlich nervös sei sie davor gewesen, hatte die gebürtige Cottbuserin, seit einem Jahr Potsdamerin, gegenüber der RUNDSCHAU zugegeben. Aber: Die ersten Töne auf der Bühne waren raus, da war die Nervosität fort. Und zumindest optisch ist sie auch nicht wieder zurückgekehrt – und wenn, dass war es ihrer Stimme in ihrem „Battle“ kaum anzuhören. Zumal sich die Schauspielstudentin nicht nur aufs Singen konzentrieren musste, sondern auch darauf, überzeugender zu sein als ihr Duettpartner Max Christoph. Der ist – wie Luzie – Musicalfan und -sänger, heißt: zwei ebenbürtige Gegner. Am Ende zog Max Christoph den Kürzeren. Luzie Juckenburg ist weiter, darf demnach weiter auf den Sieg der Casting-Show „The Voice of Germany“ hoffen – und ihre Fans hoffen mit.

Noch vor sich hat Linda Helterhoff ihren ersten Battle – das Singen gegen einen weiteren Kandidaten. Am Donnerstag ist sie das nächste Mal in „The Voice of Germany“ zu sehen. Schon bei der Blind Audition hatte Yvonne Catterfeld, eine der insgesamt fünf Juroren und Trainer, die Cottbuser Profi-Musikerin für ihren Gesang gelobt. Und dafür, dass sie sich für einen deutschen Titel entschieden hatte. Das hat auch den finnischen Rockstar Samu Haber, ebenfalls Trainer und Juror sowie Sänger der Band „Sunrise Avenue“, begeistert – so sehr, dass er in gebrochenem Deutsch den Titel „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“ anstimmte. Für ihn hat sich Linda trotzdem nicht entschieden, obwohl Haber sie künftig als Trainer unterstützen wollte. Das allerdings wollte auch Yvonne Catterfeld, für die sich die 25-Jährige dann auch entschieden hat.

Viel verraten dürfen weder Luzie noch Linda über die nächsten Sendungen. Schließlich soll es für die Zuschauer spannend bleiben. Vor allem im Cottbus sorgt die Sendung gerade für ziemlich viele Zuschauer – schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass gleich zwei Cottbuser Musiker um den Staffelsieg in „The Voice of Germany“ kämpfen. Die größten Fans von Luzie und Linda sind allerdings ihre Familien – wie beide in Gesprächen mit der RUNDSCHAU betonten. Luzie verriet sogar, dass ihre Mutter sie erst auf die Idee gebracht habe, sich für die Casting-Show zu bewerben. Linda hatte die Idee zwar selbst, zählt aber voll und ganz auf die Familienunterstützung. Ihren ersten Auftritt haben alle gemeinsam gesehen.

Die ersten Auftritte der beiden Cottbuserinnen gibt es im Internet zu sehen – auf der Seite zur Sendung „The Voice of Germany“ finden Fans Informationen über alle Talente, die sich in der Sendung messen. Zudem gibt es Vorschauen auf die nächsten Episoden, kleine Backstage-Berichte und exklusive Musikvideos. Und wenn es so weitergeht, gibt es dort möglicherweise auch bald das Voice-Musical zu sehen, das die Juroren und Talente seit der letzten Blind Audition planen – wenn auch nur scherzhaft. Luzie, das haben die Stars klargemacht, hätte auf jeden Fall eine Rolle darin.

Linda Helteroff hat ihren ersten Battle noch vor sich. Am Donnerstag ist es soweit.
Linda Helteroff hat ihren ersten Battle noch vor sich. Am Donnerstag ist es soweit. FOTO: André Kowalski / ProSiebenSat1 TV Deutschland Gmb