ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:47 Uhr

Cottbus
Termin für Ostsee-Kaimauer-Baustart steht

Der künftige Cottbuser Ostsee nimmt immer mehr Gestalt an.
Der künftige Cottbuser Ostsee nimmt immer mehr Gestalt an. FOTO: ZB / Patrick Pleul
Der erste Spatenstich für den Hafendamm soll am 4. Juli erfolgen. Der Förderverein plant ein Info-Mobil. Von Peggy Kompalla

Mit dem Bau der Kaimauer für den künftigen Ostsee soll am 4. Juli begonnen werden. Dieser Termin wurde am Mittwochabend im Cottbuser Stadthaus verkündet. Dort trafen der Wirtschafts- und der Umweltausschuss zu einer Sondersitzung zum Ostsee zusammen.

Der 831 Meter lange Hafendamm wird demnach knapp sieben Millionen Euro kosten, von denen das Land Brandenburg den Löwenanteil übernimmt. Laut Ostseemanager Stefan Korb liegt das Projekt derzeit im Budget. Das Vergabeverfahren läuft. Es sind Angebote eingegangen, wie auch Baubürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) bestätigte. Für das Stadthafenquartier selbst laufe die Planung weiter. Die Hamburger Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbs werden bis Ende 2018 ihren Entwurf vertiefen. „Er bildet die Grundlage für den Bebauungsplan, mit dem dann in die Grundstücksvermarktung und die Investorenwettbewerbe gegangen werden kann“, erklärte Korb. Damit könnten in den Jahren 2023 bis 2025 die ersten privaten Bauvorhaben umgesetzt werden. „Parallel dazu muss die Entwicklung der öffentlichen Anlagen beginnen“, ergänzte er. Damit könnte das Hafenquartier in acht Jahren stehen.

Bis dahin soll nicht nur den Cottbusern Lust auf den See gemacht werden. Deshalb will der Ostsee-Förderverein ein Info-Mobil auf Werbetour schicken. Damit ist die Idee einer Info-Box in der Cottbuser Innenstadt zunächst ad acta gelegt. Nach Auskunft von Vereinschef Denis Kettlitz werden für die Anschaffung und Gestaltung eines Busses als Ostsee-Mobil rund 130 000 Euro fällig. „90 Prozent sollen aus der Privatwirtschaft kommen“, sagte er und ergänzte: „Wir führen derzeit Gespräche mit Partnern.“ Im Herbst könne er genauer werden, versprach Kettlitz. Der Bus soll künftig vom Verein betrieben werden. Das Ostseemanagement unterstützt das Vorhaben. Auf dem neuen Postparkplatz ist demnach ein Extra-Stellplatz für den Ostsee-Bus eingeplant. Stadtmarketingchefin Gabi Grube sagte: „Damit können wir auch mal in Potsdam vorfahren und uns vorstellen.“ Schließlich sei der Ostsee nicht irgendein Tümpel, sondern werde Deutschlands größter künstlicher See.