Sportlich gibt der TCC den Ton an. Wie Sportwart Hans-Rüdiger Schäfer berichtete, waren elf Mannschaften des Klubs im Meisterschaftsgeschehen präsent. Seit Jahren bleiben die Damen das Aushängeschild des Klubs, der sein zu Hause auf den Plätzen im Eichenpark hat. In der Verbands-Oberliga, als fünfthöchste Leistungskategorie, behaupteten sich die Cottbuser Damen mit einem vierten Rang gegen vornehmlich Berliner Konkurrenz ein weiteres Jahr. Zum Stammsechser gehörten Franka Schorten, Doreen Kriese, Sarah Trommler, Anita Schorten, die Bulgarin Nevene Gushera und Isabell Benrath. Hinzu kamen Nachwuchskräfte mit zeitweiligem Einsatz wie Liesa Ruppelt und Nicol Engelmann. Die TCC-Herren wollen nicht mehr länger im Schatten ihrer höherklassigen Damen spielen und schafften den Aufstieg in die Verbandsliga. Kapitän Andreas Schäfer führte die Mitglieder zu diesem schönen Erfolg. Der 19-jährige Spieler ist einziger lizenzierter Trainer und leistet vielfältige Ausbildungstätigkeit. Der Klub aus dem Eichenpark besetzte in der Freilandmeisterschaft Mannschaftswettbewerbe von den Bambinis (Kinder) bis zu höheren Altersklassen.

In der aktuellen Hallensaison trugen die Damen bereits drei Begegnungen in der Verbandsoberliga aus. Sie gingen leider alle drei verloren. Betreuer Hans-Rüdiger Schäfer: "Wir hatten durch verschiedene Umstände an akuten Besetzungssorgen zu leiden. Aber es gibt noch vier Begegnungen, davon drei in der Gallinchener Halle, so dass wir den verlorenen Boden wieder gutmachen können."

Zur Saison gehört auch der Ausbau des Klubhauses mit bemerkenswerten Verbesserungen, auch im sanitären Bereich. Hier hat Präsident Burghard Schöps durch das Werben von Sponsoren eine ordentliche Arbeit geleistet.

Vier Mannschaften schickte der Cottbuser Tennisverein 92 (CTV) auf den Plätzen am Priorgraben in die Meisterschaft. Die in der Bezirksoberliga spielenden Herren belegten einen dritten Rang und die Herren ab 40 Jahre in der gleichen Klasse kamen im Mittelfeld ein. Außerdem war je ein Juniorinnen- und Juniorenteam im Rennen. "Das erste Mal seit langem spielten wir auch wieder ein eigenes Klubturnier", bemerkte Sportwart Christian Jähne an. In der Laufhalle des Sportzentrums betreut der Verein an jedem Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr eine Kindergruppe. Bambinis sind herzlich willkommen. Bei Einzeltitelkämpfen der Freiluftsaison belegte in der offenen Klasse Südbrandenburgs Christian Jähne einen zweiten und Dirk Schneider einen dritten Rang. In der Halle wurde Jähne Dritter.

Erhard Wolf ist die gute Seele der Sielower Tennisakteure. Die Damen Plus 30 Jahre setzten sich in der Bezirksoberliga durch und stiegen zur Verbandsliga auf. Die Herren (Plus 40) konnten sich in der Bezirksliga nicht behaupten. Neben diesen beiden Vertretungen kamen in der Freiluftsaison noch je eine weibliche und männliche Juniorenmannschaft hinzu. In der Halle beteiligt sich Sielow mehrfach im regionalen Wettstreit. Wenn alles klappt, wollen die Racketfreunde im kommenden Jahr noch einen dritten Platz herrichten. Auch ein Aufstieg.