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| 01:26 Uhr

Technik bei Cottbusverkehr und Seniorenresidenz im Blickpunkt

Der Oldtimerbus Ikarus 601 wird gegenwärtig restauriert.
Der Oldtimerbus Ikarus 601 wird gegenwärtig restauriert. FOTO: Ufer/rur1
Cottbus. Interesse an Technik und einem Blick hinter die Kulissen waren verbindende Elemente beim Tag des offenen Unternehmens am Samstag. Vor allem Familien kamen, um die acht Firmen in Cottbus kennenzulernen. rur1

Ein Shuttlebus sicherte kurze Wege zwischen der Sanzeberg-Seniorenresidenz in Sandow und dem Schmellwitzer Betriebshof von Cottbusverkehr. Auch bei den Konzepten lagen die Geschäftsführer nahe beieinander.

"Wir wollten unbedingt mitmachen und uns vorstellen, um veraltete Vorstellungen zu korrigieren", erläuterte Sanzeberg-Chefin Elfrun Makowski. "Deshalb haben wir die Technik in den Mittelpunkt gestellt, um zu zeigen, dass wir eine moderne Einrichtung mit zukunftsweisenden Berufsbildern sind, die jungen Leuten eine Perspektive bietet. Ich glaube, wir haben den Besuchern ein realistisches Bild von professioneller Altenpflege vermittelt, die ganz anders ist, als häusliche Betreuung durch die Familie."

Mitarbeiter der Pflegebereiche, der Hauswirtschaft und der Küche präsentierten ihre vielfältige Technik und gaben Auskunft über Berufsbild und alltägliche Aufgaben. Viele nutzten die Gelegenheit, ihren Familien den Arbeitsplatz und die anspruchsvolle Tätigkeit zu zeigen. Da die Betreuung weitergehen musste, konnten nur ausgewählte Räume gezeigt werden.

Eine Tour im Fahrerhaus der Gleispflegemaschine war für die jüngsten Besucher bei Cottbusverkehr das größte Erlebnis. Willig warteten sie sogar einige Zeit, um den Sitz neben dem Fahrer des orangefarbenen Gefährtes einnehmen zu dürfen. Die einige Jahre älteren Gäste zog es in den Führerstand einer Straßenbahn, um diese selbst einmal über den Betriebshof steuern zu können. Beim Fahrbetrieb assistierten den Mitarbeitern Helfer von der Parkeisenbahn, die seit April 2011 zu Cottbusverkehr gehört.

Auch der in der Restaurierung befindliche Oldtimerbus vom Typ Ikarus 601 und die Rundgänge durch die Werkstätten zogen viele Neugierige an. "Es war schon interessant zu erleben, wie alles hier funktioniert, welcher Aufwand betrieben werden muss", staunte Karl Schmidt. "Wir wollten einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und Verständnis für unsere Arbeit wecken", sagte der Geschäftsführer von Cottbusverkehr, Jörg Reincke. "Wir bilden ab Herbst erstmals seit Jahren wieder vier Lehrlinge aus. Viele junge Besucher und ihre Eltern haben sich für die Stellen interessiert."