Erste Aussagen der Polizei bezüglich eines Arbeitsunfalls im Tagebau Jänschwalde, hat am Mittwochmorgen Leag-Sprecherin Kathi Gerstner korrigiert.
Demnach habe sich der Unfall kurz nach 18.04 Uhr und nicht erst 18.30 Uhr ereignet. Ein 52-jähriger Mitarbeiter sei mit Wartungsarbeiten an Wasserrohren und nicht an einem Förderband beschäftigt gewesen. Als dieser sein Fahrzeug, einen Pick-up-Geländewagen, rückwärts wegfahren wollte, habe er offenbar einen 56-jährigen Kollegen übersehen, so dass es zur Kollision kam.
Es habe jedoch keine sichtbehindernde Staubentwicklung gegeben, wie es seitens der Polizei zunächst hieß, weil dieser Bereich regelmäßig gewässert werde, um so etwas zu verhindern.
Der 56-Jährige sei mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden. Zur Schwere der Verletzungen könne noch nichts gesagt werden.