Trainer Markus Crüger lässt tief blicken, kündigt er doch im Anschluss an die sportliche Partie gegen den BBSC bereits eine Meisterschaftsfeier an. Die Athletinnen und er wollten “die gelungene Titelverteidigung in der Regionalliga Nord/Ost feiern„, erklärt er gegenüber der RUNDSCHAU - und das noch vor Saisonende. Selbst der Präsident des Brandenburgischen Volleyballverbandes wird laut Crüger am Samstag zugegen sein. Für eine Titelverteidigung spricht insbesondere, dass die Damen des SC seit dem 19. September vergangenen Jahres Platz eins der Liga nicht verlassen haben, konstant ihre Position verteidigen. Derzeit steht das Team mit 30:2 Punkten an der Spitze der Regionalliga Nord/Ost, gefolgt vom SC Potsdam II mit 26:6 Punkten. Mit einem Sieg am Samstag wäre die Meisterschaft also vorzeitig gesichert - unabhängig vom Ausgang des letzten Saisonspiels am 19. März beim direkten Verfolger aus Potsdam.

Die Cottbuserinnen scheinen für den Endspurt gut gewappnet zu sein: In ihrem letzten Spiel Ende Februar traten sie gegen Rotation Prenzlauer Berg an und konnten trotz unkonstanter Trainingsleistungen 3:0 gewinnen, so Trainer Crüger. Die Athletinnen hätten dem Gegner in keiner Phase des Spiels eine Chance gelassen. Der Coach bemängelte lediglich kurze Konzentrationsschwächen zum Ende der Sätze, sodass im zweiten Satz aus einer 24:20-Führung ein 25:23-Endstand wurde, im dritten für die Gegner bei einer 23:18-Führung noch ein 26:24 möglich war. Trotzdem zeigt sich Crüger vor den beiden letzten Spielen der Saison zufrieden mit der “starken Mannschaftsleistung„ der Damen und erfreut über “erwähnenswerte Einzelleistungen von Mittelblockerin Romy Munz, Zuspielerin und Kapitänin Stephanie Szerement, Außenangreiferin Kathrin Temtschina und Mittelblockerin Jeanett Haeger„.

Das Heimspiel vom SV Energie Cottbus beginnt am Samstag, 19 Uhr, im Niedersorbischen Gymnasium, Sielower Straße 37.