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| 18:56 Uhr

Peitz
Süßes Ende vom Fischerfest

Simone Richter, Anita Wischnewski,  Ilka Kunze, Liane Hanke und Heidrun Geldner (von links) vom Fischerfestverein hatten für die Seniorenkaffeetafel beim Peitzer Fischerfest am gestrigen Montag leckeren Kuchen gebacken und  verteilt.
Simone Richter, Anita Wischnewski,  Ilka Kunze, Liane Hanke und Heidrun Geldner (von links) vom Fischerfestverein hatten für die Seniorenkaffeetafel beim Peitzer Fischerfest am gestrigen Montag leckeren Kuchen gebacken und  verteilt. FOTO: Marion Hirche
Peitz. Zu den Traditionen des Peitzer Fischerfestes gehört die Seniorenkaffeetafel. Von Marion Hirche

Das 65. Peitzer Fischerfest ist Geschichte. Mit einem Familientag ist es am Montag zu Ende gegangen. Zu den Traditionen der „Karpfenhuldigung“ gehört die Seniorenkaffeetafel am Montagnachmittag. Auch diesmal waren die Omis und Opis des Amts eingeladen, um ihnen bei Kaffee, Kuchen und Musik Danke für ihre Lebensleistung zu sagen. Der Peitzer Bürgermeister Jörg Krakow begrüßte charmant alle Senioren und lobte die Organisatoren des Nachmittags: den Förder- und Tourismusverein „Peitzer Land“ und den Fischerfestverein. Die Männer und Frauen dieser zwei Peitzer Freizeitgruppen hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, um den Junggebliebenen einen angenehmen Nachmittag zu bereiten: Die Frauen des Fischerfestvereines hatten sogar leckeren Kuchen gebacken: Apfel-, Quark-, Schoko, Kirsch-Streuselkuchen. „Ein großes Lob an die Frauen die diesen Kuchen gemacht haben. Das hat bald noch besser als zu Hause geschmeckt“, lobte Bernhard Cofalla aus Peitz. Seine Frau Irmgard unterstützte ihn in seiner Meinung. Auch Reinhard Kuba und seine Frau Anni Lehmann aus Maust fühlten sich hier zur Musik von Knut und Eileen sehr wohl: „Wir sind das erste Mal bei so einem Seniorennachmittag und finden das eine gute Idee. Schön, dass wir nicht vergessen werden.“ Nur eins hatten die beiden Teichländer zu bemängeln: „Schade dass aus unserer Gemeinde kaum andere Senioren da sind.“

Rund 150 Männer und Frauen waren ins Festzelt gekommen. Es wurde natürlich auch über das Fischerfest gesprochen: „Ich bin mit meinen Freunden und Nachbarn hier und bin Stammgast dieses Nachmittags. Es ist wieder schön und ich bin auch froh, dass das Fischerfest so ruhig abgelaufen ist. Vieles sollte so im Programm bleiben, wie es ist“, sagte die 82-jährige Ingrid Röhrig. Der Peitzer Nachtwächter Peter Müller sorgte zum Auftakt des Nachmittags ebenfalls für einen kleinen Rückblick auf die Festtage und wusste vor allem von schönen Frauen zu berichten: „Es waren ganz viele besondere Majestäten hier, nicht nur die Bierkönigin aus Oberfranken, sondern auch die Knopfprinzessin aus Schmölln. Sie sind alle beim Umzug mitgefahren.“

 Während es sich die Senioren gut fehlen ließen, ackerten die Gastgebervereine. Auch deren Vorsitzende waren involviert: Helmut Fries vom Tourismusverein kümmert sich um kalte Getränke und Alexander Kunze wusch im Organisationsbüro das schmutzige Geschirr ab.

So wie hier die Ehrenamtlichen agierten, war das am ganzen Wochenende: Vereine wurden zu den tragenden Säulen beim Fischerstechen am Sonnabendmittag am Teufelsteich. Die Turner vom TSV 1862 waren sowohl hier als auch beim Festumzug am Sonntag dabei. Auch die Mitglieder des Ottendorfer Feuerwehrvereines gestalteten beides mit. Die Tanzmädchen von Brenda Hirthe und Linett’s Tanzmäuse wirbelten bei der Peitzer Estrade am Sonnabend und bei dem bunten Zug am Sonntag mit. Ohne die Vereine des Amtes Peitz wäre der Festumzug trotz der ideenreichen Zugnummern von Gewerbetreibenden nicht so abwechslungsreich gewesen: Der Schützenverein, der Männerchor, der Historische Verein zu Peitz, der Förderverein des Hüttenwerks und die vielen Sportler gestalteten die abwechslungsreiche Schlange durch die Peitzer City am Sonntagmittag.

 Im Zusammenwirken von Stadt, Amt, Wirtschaft, Vereinen, Veranstaltungs GmbH unter Federführung des Fischerfestvereines liegt das Geheimnis des Fischerfesterfolges, in diesem Jahr und in den Jahren bis zu den nächsten Jubiläen. Die Auswertung vom 65. wird beweisen, dass es hier trotz eines tollen Festes Reserven gibt. 

Impressionen von Festumzug beim Fischerfest Peitz: www.lr-online.de/medien