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Dach von Arvato-Gebäude in Cottbus abgedeckt
Sturmtief Herwart zieht über die Lausitz

In der Franz-Mehring-Straße ist durch den Sturm das Dach der Alten Tuchfabrik, in der auch ARVATO ihren Sitz hat, schwer beschädigt worden.
In der Franz-Mehring-Straße ist durch den Sturm das Dach der Alten Tuchfabrik, in der auch ARVATO ihren Sitz hat, schwer beschädigt worden. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. In Cottbus ist die Feuerwehr bis Sonntagmittag wegen des Sturms zu 37 Einsätzen ausgerückt. Darüber informiert die Leitstelle auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Von Peggy Kompalla

Der bislang größte bekannte Schaden ist am Dach der alten Tuchfabrik an der Franz-Mehring-Straße entstanden. Von dem Gebäude des Dienstleisters Avarto hat der Sturm das halbe Dach abgedeckt, Holzteile flogen durch die Luft und wurden im Umkreis verteilt. Die Einsatzkräfte sperrten das Gelände ab. Wie hoch der Schaden ist, konnte am Sonntag noch nicht gesagt werden. Die Feuerwehr rückte vorwiegend aus, um Wege von umgestürzten Bäume zu befreien oder Gebäude zu sichern, von denen Dachziegel oder Solarmodule herabgestürzt waren. Verletzte durch den Sturm hat es demnach nicht gegeben. In Spree-Neiße rückten die Retter bis Mittag insgesamt 56 Mal aus. Die Cottbuser Leitstelle, die die Einsätze der Rettungskräfte in ganz Südbrandenburg koordiniert, hatte vorsorglich ihre Mannschaft aufgestockt, um alle Notrufe schnell abarbeiten zu können. Nach Auskunft der Leitstelle war der Landkreis Dahme-Spreewald vom Sturm am stärksten betroffen – von den insgesamt 320 Notrufen kamen allein 88 aus dem Landkreis.