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Sturmschäden am Gebäude der früheren Amputationsstation

Wieder fallen Steine auf den Gehweg der Schwanstraße.
Wieder fallen Steine auf den Gehweg der Schwanstraße. FOTO: hil
Cottbus. Die frühere Amputationsstation des Carl-Thiem-Klinikums in der Schwanstraße Ecke Bahnhofstraße steht seit langer Zeit leer, das Gebäude ist in keinem guten Zustand. hil

Als daher die Sturmwarnungen im Vorfeld des Orkans "Niklas" herausgegeben wurden, ließ die Stadtverwaltung den Fußgängerbereich vor dem Gebäude vorsorglich absperren. "Wir waren uns darüber im Klaren, dass Gefahr durch eventuelle herabfallende Dachziegel oder andere Bauteile bestand", erklärt Anja Schlensog, Fachbereichsleiterin des Immobilienamtes. Nach dem Sturm wurden Dachdecker beauftragt, die Schäden zu beseitigen, die Sperrung vor dem Wohnhaus wurde bis auf wenige Meter verkleinert. Für Anwohner eine unverständliche Maßnahme. "Die Gefahr ist ja noch nicht vorüber, es fallen immer noch Bauteile auf den Bürgersteig. Das Haus ist baufällig", so die Klagen gegenüber der RUNDSCHAU.

Das Immobilienamt reagierte prompt auf die Beschwerden, beauftragte gestern erneut eine Dachdeckerfirma, um Schäden zu beseitigen und mögliche Gefahren auszuschalten. Anja Schlensog: "Wir sind dankbar für solche Hinweise aus der Bevölkerung, sie helfen uns sehr."

Im Übrigen ist sie zuversichtlich, dass das Haus in der Schwanstraße demnächst einen Käufer finden könnte. "Wir stehen in Verhandlungen."