Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Lausitzer Landräte aus Brandenburg und Sachsen und Vertreter aus dem Cottbuser Rathaus in der Lausitzmetropole zu einer zweitägigen Klausurtagung der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL). Nach dem Kohle-Spitzentreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend steht im Mittelpunkt der WRL-Klausur naturgemäß das große Thema Organisation des Strukturwandels in der Lausitz.

Noch immer sind die Führungsstrukturen rund um den wirtschaftlichen Umbau im Braunkohlerevier einigermaßen ungeklärt. Die Situation ist noch unübersichtlicher, nachdem zum Jahreswechsel 2019/20 der Geschäftsführer ausgetauscht wurde. Jetzt führt mit Heiko Jahn ein vorheriger Dezernent aus dem Landkreis Dahme-Spreewald die Gesellschaft. In den zurückliegenden Wochen hatte sich beim Strukturwandel die kommunale Lausitzrunde an die „Spitze der Bewegung“ gesetzt.

Bei der Klausur in Cottbus geplant sind Gespräche mit den Lausitzbeauftragten der Länder Brandenburg und Sachsen sowie mit den Geschäftsführern der Wirtschaftsfördergesellschaften der beiden Länder.

Zu Tagung kommen auch die Sprecher der Lausitzrunde und Vertreter der Wirtschaftskammern. Außerdem sind Treffen mit dem dem Leag-Vorstand sowie Bundes- und Landtagsabgeordnetn vorgesehen.