Die Cottbuser Grünen hoffen, dass ihre Ideen für den Strukturwandel im besten Sinne des Wortes abfärben. Die Fraktion hat als erste Partei konkrete Projekte für die Zeit nach der Kohle entwickelt. Nun übergab ihr Fraktionschef Hans-Joachim Weißflog das Papier im Rathaus. Dort nahm es Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) in Empfang.
Die Projekte waren in mehreren Monaten durch eine Arbeitsgruppe der Grünen-Fraktion gemeinsam mit sachkundigen Einwohnern und interessierten Mitgliedern des bündnisgrünen Kreisverbandes entwickelt worden.

Bürger sollen in Cottbus mehr mitreden

Fraktionschef Weißflog betont: „Unsere Projektideen aus Gründerunterstützung, Energieinnovation, Kreativförderung, Naturentwicklung und Eventsport sind die ersten Projektbeiträge aus dem zivilgesellschaftlich und politischen Raum für die Gestaltung des Strukturwandels.“ Es sei wichtig, dass die Cottbuserinnen den Prozess aktiv mitgestalten. „Denkbar wäre hierzu auch ein breiter Austausch analog der Bürgerdialoge in unserer Stadt“, sagt er.

Dresden/Cottbus