Elisa Ferreira, neue EU-Kommissarin für Kohäsion für die Regionalentwicklung unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, kommt bei einem ihrer ersten Auslandsbesuche am Freitag gleich in die Lausitz.

Bei Visiten an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg, in Schwarze Pumpe und in Welzow will sich die Portugiesin über die Herausforderungen des wirtschaftlichen Strukturwandels in der Lausitz informieren lassen.

Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier

Bereits am Donnerstag hatte sich die Kommissarin in Berlin mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) getroffen. In Ferreiras Zuständigkeit fällt der in dieser Woche vorgestellten „Fonds für einen gerechten Übergang“ (Just Trasition Fund) für die Regionen, die von der Klima- und Energiewende besonders betroffen sind.

Deutschland soll aus diesem Übergangsmechanismus in den Jahren zwischen 2021 und 2027 rund 877 Millionen Euro bekommen. Der Fonds kann „den vom Strukturwandel besonders betroffenen Regionen, wie beispielsweise den Kohleregionen, zusätzliche Hilfen bieten. Auch deutsche Regionen werden davon finanziell profitieren“, sagte Peter Altmaier nach dem Treffen mit Ferreira.

Am Donnerstagabend traf sich die Kommissarin in Cottbus zu Gesprächen mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Steinbach wird sie dabei auch bereits auf die spezifischen Herausforderungen im Lausitzer Kohlerevier vorbereitet haben.