Grundlage dafür sind gesetzliche Bestimmungen, wonach die Kommunen ein Drittel der Kosten bei der Sanierung von Bahnübergängen aufbringen müssen. „Derzeit sind Gesamtkosten von etwa zehn Millionen Euro veranschlagt“ , erklärte Baudezernentin Marietta Tzschoppe nach einem Besuch beim Bürgerverein in Ströbitz. Der städtische Anteil von drei Millionen Euro sei jedoch nicht aufzubringen. Deshalb soll eine preiswertere Umbau-Variante zum Zuge kommen, zu der die Stadt eine Million Euro beisteuern müsste. Allerdings würde dann der Verkehr weitgehend aus der Sachsendorfer Straße herausgehalten. Mit Folgen für die bereits belastete Innenstadt: „Auf der Bahnhofstraße hätten wir dann zehn Prozent Verkehr mehr“ , sagte die Baudezernentin. Eine endgültige Entscheidung steht bislang noch aus. (jg)