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| 11:39 Uhr

In Sandow wird gebaut
Neue Gehwege für Sandow geplant

 Die Begegnungsstätte Sandowkahn soll neue Fenster erhalten. Die alten stammen noch aus den 1980er-Jahren.
Die Begegnungsstätte Sandowkahn soll neue Fenster erhalten. Die alten stammen noch aus den 1980er-Jahren. FOTO: LR / Liesa Hellmann
Cottbus. Im Stadtteil werden Straßen und Fußgängerwege saniert. Für den Sandowkahn gibt es neue Fenster. Von Liesa Hellmann

Schlaglöcher und verschobene Gewegplatten – für Thomas Schirmer ist das ein Problem. Wegen seiner Sehbehinderung ist er darauf angewiesen, dass Gehwege in gutem Zustand sind. Der Fußgängerweg in der Hüfnerstraße sei dies nicht, sagt er. Beim Stadtteilrundgang in Sandow fragt er deshalb Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU): „Wann wird dort etwas getan?“ Die Stadtverwaltung muss Thomas Schirmer enttäuschen: Eine Sanierung der Hüfnerstraße steht nicht auf dem Plan. Stattdessen werde an anderen Stellen gebaut. Mitte Juli wird eine Fahrspur der Willy-Brandt-Straße zwischen Franz-Mehring-Straße und Kahrener Straße mit einer neuen Decke überzogen. Ebenfalls repariert werden soll die Gustav-Herrmann-Straße. Für den Gehweg in der Georg-Schlesinger-Straße ist eine neue Oberfläche geplant. Außerdem sollen fünf Gehwegabschnitte neu gebaut werden: in der Kahrener Straße, der Wilhelm-Riedel-Straße und der Thomas-Müntzer-Straße sowie in zwei Abschnitten der Hermann-Hammerschmidt-Straße.

Eine kleine Sanierung erfährt die Begegnungsstätte Sandowkahn. In den 1980er-Jahren als Jugendclub gebaut, wird er heute vom Bürgerverein Sandow betrieben und für Veranstaltungen und Feste vermietet. Mittlerweile sind einige der Fenster undicht oder können nicht mehr geöffnet werden. Auch der Energiewert der Fenster sei sehr schlecht, wie Anja Zimmermann, Leiterin des Fachbereichs Immobilien, einräumt. Deshalb werden drei neue Fensteranlagen eingesetzt. Auf den Schallschutz werde sich das jedoch nicht auswirken. In der Vergangenheit habe es Beschwerden wegen Lärmbelästigung von einzelnen Bürgern gegeben, sagt Ralf Fischer, Leiter des Stadtteilladens Sandow. Er stellt klar: „Ich muss für die jungen Leute eine Lanze brechen. Ausreißer gibt es immer, aber der Großteil verhält sich kultiviert.“

Der letzte Stadtteilrundgang vor der Sommerpause führt auch zum Rewe-Markt an der Sandower Hauptstraße. Hier ist ebenfalls eine Baumaßnahme geplant, allerdings frühestens im zweiten Halbjahr 2020. Die Verkaufsflächen des Geschäftskomplexes sollen im Bereich der Hermannstraße um 600 Quadratmeter erweitert werden. Ralf Fischer befürchtet Einschränkungen für die Bewohner an der Hermannstraße: „Der Lieferverkehr könnte nach dem Ausbau problematisch werden.“

 Die Begegnungsstätte Sandowkahn soll neue Fenster erhalten. Die alten stammen noch aus den 1980er-Jahren.
Die Begegnungsstätte Sandowkahn soll neue Fenster erhalten. Die alten stammen noch aus den 1980er-Jahren. FOTO: LR / Liesa Hellmann