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| 20:49 Uhr

Naturfreunde
Steinitzer Alpentee-Mischung kommt in den Teebeutel

Steinitz. Eine illustre Kräuter-Runde ist auf dem Steinitzhof in die neue Saison gestartet. Der Terminplan steht.

Die Kräuterkenner haben sich in dieser Woche  zum ersten Mal in diesem Jahr wieder auf dem Steinitzhof in Steinitz getroffen.  Beim Steinitzer-Alpentee wurden neue Rezepte und Informationen über Kräuter ausgetauscht. „Die Vogelmiere wächst schon, und sie macht Salate schön farbig“,  sagt Angela Lindner aus Drebkau. In den nächsten Tagen will sie  auf Suche nach Huflattich gehen: „Der ist gut gegen Erkältung. Und dann gibt es ja auch bald die Brennnessel und den Löwenzahn“. Den Huflattich findet die Drebkauerin am Wolkenberg.

Doris Sergon bringt ihren Schlehenlikör zum Verkosten mit: „Es ist schön, wenn der vielen schmeckt, der ist nicht so süß.“ Ihre Schlehenbüsche wachsen in Kausche. Rita Gregor, die die Gruppe mit leitet, reicht in Voraussicht auf Ostern ihre Möhrentorte und dazu auch gern das Rezept: „Das ist doch genau das richtige für das Fest.“

Diskutiert wird natürlich in der Runde über die Neun-Kräuter-Suppe, die als Fastenspeise auch heute noch willkommen am Gründonnerstag ist. Vogelmiere ist eine von den neun Kräutern, die verwendet werden. Almut Peter aus Domsdorf hat das Kräuterwissen von ihrer Mutter geerbt und  auch die  Sammlung  von Beiträgen über Gundermann, Liebstöckl und Co.  Zur Premierenveranstaltung in diesem Jahr steuert sie auch ihr Rezept der Schwarzbrot-Frischkäse-Torte bei: „Ich hole mir den Käse immer vom Gut Orgrosen“, sagt sie und  macht auch klar, dass für diese Torte auch Dill gebraucht wird.

Die 15 Frauen machten unter Regie von Sigrid Berndt bei ihrem ersten Treffen in diesem Jahr auch einen Plan für die Folgetermine.  Zu einem großen Teil werden sie gemeinsam Kräuter sammeln gehen. Diese sollen dann wieder getrocknet und für die Steinitzer-Alpentee-Mischung verwendet werden. Dieses Souvenir vom Steinitzhof avancierte im vergangenen Jahr zu einem Renner für die Besucher. Und deshalb sollen noch mehr solche Teekräuterbeutel gepackt werden. Außerdem wollen die Frauen ihre Erfahrungen bei der Verarbeitung von Sanddorn noch intensivieren.

Angestoßen wird übrigens mit einem Smoothie von Rita Gregor, der aus elf Kräutern hergestellt ist.  Karin Klapezynski aus  Drebkau ist zum ersten Mal in dieser Runde dabei: „Ich habe so viel von der Gruppe schon gehört. Und ich habe auch einen großen Garten und weiß Vieles über Kräuter, deshalb möchte hier an dem Erfahrungsaustausch teilnehmen.“

(jul)