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| 02:32 Uhr

Steenbeck-Team gewinnt beim Regionalentscheid der Lego League

Seit Juni die Mannschaft des Steenbeck-Gymnasiums auf den Regionalentscheid hingearbeitet. Sie wurde mit dem Sieg belohnt.
Seit Juni die Mannschaft des Steenbeck-Gymnasiums auf den Regionalentscheid hingearbeitet. Sie wurde mit dem Sieg belohnt. FOTO: chc1
Cottbus. Müll und Roboter – wie passt das zusammen? Die Antwort ist recht simpel und lautet: "Lego". Bereits zum sechsten Mal richtete die BTU Cottbus-Senftenberg die First Lego League (FLL) für die Region aus, in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit der Energieregion Lausitz-Spreewald. chc1

Die First Lego League ist ein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Mehrere Teams junger Tüftler bekommen eine Aufgabe gestellt. Zu diesem Thema müssen sie dann aus Lego-Bausätzen Roboter zusammensetzen und programmieren. Diese Konstruktionen sollen in einem Wettbewerb verschiedene Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit erfüllen und gegen die Roboter der anderen Teams antreten.

In diesem Jahr lautete das Thema: "Trash Trek - Wege zur Bewältigung unseres Abfalls". Am Samstag standen Schülerteams des BTU-Campus, der Bauhausschule Cottbus, des Evangelischen Gymnasiums Cottbus, der Bernhard-Kellermann-Oberschule Senftenberg, der Nanao School, des Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums, des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda, des Jahn-Gymnasiums Forst und des Max-Steenbeck-Gymnasiums im Wettstreit. Ihnen wurden Aufgaben aus der realen Welt gestellt, die sich um das Thema Müll und Müllentsorgung drehten. Was tun mit dem Abfall? Recyceln oder doch lieber ganz loswerden? Das waren Fragen, mit denen sich die Gruppen auseinandersetzen mussten.

Monatelang hatten die Teams an Lösungen und Programmen getüftelt. Sie hatten Experten interviewt und ihre Präsentationen immer weiter verfeinert. Doch die Veranstaltung auf dem Campus der BTU vergangenen Samstag war nur ein regionaler Vorentscheid für die noch folgenden nationalen und sogar europaweiten Turniere, die in den kommenden Monaten folgen werden.

Nur die besten Teams aus den Regionalturnieren dürfen in dem von der Organisation "Hands on Technology" organisierten Wettstreit weiterrücken. Die Arbeit der Mannschaften wurde in den Kategorien bestes Teamwork, Design, Präsentation, und Leistung im Robotgame bewertet.

In diesem Jahr bekommt das Team " WeRobots" des Cottbuser Steenbeck-Gymnasiums die Chance, sich auf nationaler Ebene zu beweisen. Für die Siegermannschaft des Regionalentscheids gab es außerdem ein Preisgeld von 500 Euro. Auf die Frage, was ihnen zum Sieg verholfen hat, antworteten alle Mitglieder des Teams einstimmig: "Wir haben einfach am meisten Zeit investiert, und jeder hat alles und noch mehr gegeben." Ob diese Einstellung auch reicht, um bis zum Finale zu gelangen, wird sich erst noch zeigen. Nach dem Erfolg vom Samtag ist das Team top motiviert.