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| 12:25 Uhr

Missbrauch der digitalen Identität
Stadtverwaltung Cottbus warnt vor gefälschten E-Mails

 Die Stadtverwaltung Cottbus warnt vor ominösen E-Mails, die von Unbekannten  im Namen der Stadt verschickt werden.
Die Stadtverwaltung Cottbus warnt vor ominösen E-Mails, die von Unbekannten im Namen der Stadt verschickt werden. FOTO: dpa / Oliver Berg
Cottbus. E-Mail-Adressen der Stadtverwaltung Cottbus sind offenbar durch Unbekannte missbraucht worden. So wurde die Verwaltung durch verschiedene Personen informiert, dass im Namen städtischer Beschäftigter E-Mails versendet worden seien, die allem Anschein nach Anhänge oder Links enthielten, die durch Öffnen Schäden bei den Empfängern verursacht hätten.

E-Mails, verschickt im Namen der Cottbuser Stadtverwaltung, sorgen für Verunsicherung bei den Empfängern. Nach Überprüfungen zeigte sich, dass die derzeit bekannten Vorfälle nicht auf eine Sicherheitslücke an den IT-Systemen der Verwaltung zurückgeführt werden können, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Die Täter machten sich für das kriminelle Vorgehen die Möglichkeit zu Nutze, E-Mails mit falschen Absenderangaben zu versenden. Hintergrund solcher Angriffe ist es meist, Daten oder schützenswerte Informationen von den Empfängern zu stehlen, die Empfängergeräte für weitere Angriffe zu nutzen oder diese zu beschädigen und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Geld zu erlangen.

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime beim LKA Brandenburg wurde in die Untersuchungen eingebunden. Es wurde Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Es gibt jedoch keine Möglichkeiten für die Stadtverwaltung, den Versand solch illegaler Nachrichten technisch zu unterbinden.

Ein Entdecken gefälschter E-Mail-Absender ist häufig nur auf den zweiten Blick möglich. Daher ist beim Öffnen von E-Mail-Anhängen oder Links Vorsicht geboten.

(red/fh)