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Stadtverordnete beraten über mehr Geld für die Jugendhilfe

Cottbus. Im Rahmen der Aufstellung des Haushaltes 2018 und Folgejahre sollen die Planansätze für den Jugendförderplan um insgesamt 250 000 Euro erhöht werden. Davon würden für die Jugendsozialarbeit 150 000 Euro und für die Familienförderung 100 000 Euro mehr zur Verfügung gestellt werden. Rüdiger Hofmann

Ein diesbezüglicher Antrag liegt Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) vor. Die Stadtverordneten wollen sich Mitte der kommenden Woche dazu positionieren. Der gestiegene Projektbedarf resultiert aus der erhöhten Zahl von Kindern, Jugendlichen und Familien, die die Projekte der Jugend- und Familienförderung intensiver als in den Vorjahren nutzen. Sie werden künftig auch verstärkt auf den besonderen Bedarf der Familien mit Flucht- oder Migrationshintergrund eingehen. Der Jugendhilfeausschuss hatte die Erhöhung nach einem umfangreichen Beratungsprozess beantragt und in den Hauptausschuss am Mittwoch einfließen lassen.