ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:23 Uhr

Stadtring wird zum Nadelöhr

Die rechte Geradeausspur ist auf dem Stadtring kurz vor der Kreuzung mit der Straße der Jugend seit Montag gesperrt. Links Rechts abbiegen ist für Anwohner weiterhin möglich.
Die rechte Geradeausspur ist auf dem Stadtring kurz vor der Kreuzung mit der Straße der Jugend seit Montag gesperrt. Links Rechts abbiegen ist für Anwohner weiterhin möglich. FOTO: Peggy Kompalla
Cottbus. Der Stadtring ist seit Montag ein Nadelöhr. Zumindest auf einem kurzen Abschnitt. Stau ist im Berufsverkehr programmiert. Der Grund ist die Baustelle in der Straße der Jugend. Das bleibt in den nächsten Wochen so. Peggy Kompalla

Montagmorgen schieben sich die Autos nur sehr langsam über den Stadtring. Für das höchstens 200 Meter lange Stück zwischen Thiemstraße und Straße der Jugend benötigen Fahrzeuge zehn Minuten. Denn auf dem Abschnitt ist eine der beiden Geradeaus-Spuren (in Richtung Peitz) gesperrt. Die Baustelle in der Straße der Jugend ragt bis in die Kreuzung mit dem Stadtring hinein. Das wird sich in den nächsten sechs Wochen nicht ändern, kündigt Heiko Roch an.

Der Geschäftsführer der Cottbuser Baufirma STR erklärt, dass sich die Arbeit in dem Zeitraum auf die Anbindung der Straße der Jugend an den Stadtring konzentrieren wird. Die Kreuzung wird erweitert. Denn künftig wird es zwei Rechtsabbiege-Spuren in der Straße der Jugend geben. So soll der Hauptverkehrsstrom zügiger auf den Stadtring abfließen können. Des Weiteren haben die Bauarbeiter den letzten Abschnitt der Straße zwischen RUNDSCHAU-Pressehaus und Pyrastraße geöffnet. Der Kanalbau hat in dem Bereich begonnen. Zudem ist das Straßenbahngleis an der Breithaus-Kreuzung verlegt worden. "Das wird in dieser Woche abgeschlossen", so Roch. Wann die Kreuzung allerdings wieder geöffnet werden kann, sei noch nicht klar. Nur so viel: Es wird wohl Spätsommer.

Die Kosten für den Ausbau der Straße der Jugend belaufen sich nach bisherigen Angaben auf rund fünf Millionen Euro. Die Stadt übernimmt davon 3,5 Millionen Euro. Allerdings rechnet das Rathaus aufgrund der umfangreichen Verkehrssicherung mit Mehrausgaben.

Im vergangenen Jahr ist die Fahrbahn stadtauswärts erneuert worden - inklusive sämtlicher unterirdischer Leitungen. Darüber hinaus wurde die Breithaus-Kreuzung neu gestaltet. Sie erhielt einen Bypass und die Pfosten für die Ampeln wurden gesetzt.

Während der Bauzeit bis zum Herbst 2015 garantiert die Stadtverwaltung eine Durchfahrt stadteinwärts - also von Süden nach Norden.