Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 7. Juni, 18 Uhr, im Foyer des Rathauses am Neumarkt.

"Wir wollen mit der neuen Reihe auf die vielfältigen Sammlungen im Cottbuser Stadtmuseum aufmerksam machen", so Krestin weiter. Seit mehr als hundert Jahren würden in Cottbus historische und kulturgeschichtliche, archäologische sowie naturkundliche und Kunstsammlungen zusammengetragen. Einst in privater Initiative entstanden, habe sich die Stadt in den 1920er-Jahren entschieden, das Museum auszubauen.

Die biologische Sammlung im Stadtmuseum umfasst laut Krestin 2700 Vogel- und Säugetierpräparate, 1200 Mollusken, Krebse, Fische, 280 Amphibien, Reptilien, 385 000 Wirbellose, 6000 höhere Pflanzen, 200 niedere Pflanzen und 380 Pilze.

Die Ausstellung im Rathaus biete einen Querschnitt der biologischen Sammlung mit ausgewählten Präparaten wie einer im Schilf spielenden Bartmeise oder einem an einem Baumstamm nagenden Biber. Ein besonders wertvolles Objekt ist der Haussegler, dessen Erstnachweis für Deutschland in der Cottbuser Region gelungen ist.

Das Cottbuser Stadtmuseum hat seit dem Sommer 2010 geschlossen. Ursprünglich hatte die Stadtverwaltung Investitionen in die Sicherheitstechnik als Schließungsgrund angegeben. Trotz der wegen klammer Kassen verschobenen Baumaßnahme ist das Museum weiterhin geschlossen. Für Oktober ist die Eröffnung einer Kulturland-Ausstellung in den Museumsräumen in der Cottbuser Bahnhofstraße geplant.

Die Ausstellung "Schätze im Museum" wird im Cottbuser Rathaus am 7. Juni um 18 Uhr eröffnet. Sie läuft bis zum 12. Juli.