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| 15:48 Uhr

Cottbus
Stadtmuseum will besser für sich werben

Cottbus. Hausleitung und Denkmalschützer kommen mit bisherigen Ideen nicht überein.

Das Stadtmuseum Cottbus macht dieser Tage immer wieder mit Sonderausstellungen auf sich aufmerksam – mit historischen Fotografien, zur Kornbrennerei Melde und seit vergangener Woche zum DDR-Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953. Wissbegierige kennen die Adresse in der Bahnhofstraße längst bestens. Doch das Museum will auch nach außen hin noch mehr auf sich aufmerksam machen.

Allerdings gestaltet sich die Suche nach der richtigen Art als schwieriger als gedacht. Das gibt Museumschef Steffen Krestin zu. „Wir haben die Idee, mit einem Fassadenbanner neben dem Eingang für unsere Hauptausstellungen zu werben“, sagt er. „Aber das wird vom Denkmalschutz abgelehnt, weil damit Teile der Fassade verhüllt werden.“ Der Museumschef warnt: „Es ist sehr viel Geld und Geist in dieses Haus investiert worden. Mit der Denkmalschutzsatzung wird die Wirkungsmöglichkeit des Hauses ad absurdum geführt.“ Ein Leuchtkasten vor dem Haus ist für Krestin dagegen unnötig teuer und aufwendig im Vergleich zu einem Banner.

Das Ausstellungshaus ist in bestem Zustand. Dagegen gestalte sich das Arbeiten im Originalhaus,  wo Verwaltung und Archiv ihren Platz haben, immer schwieriger. „Mir ist bewusst, dass es andere Schwerpunkte in der Stadt gibt, aber es sollte zumindest die beschränkte Nutzung verbessert werden.“

(pk)