ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:18 Uhr

Stadtmarketing
„Man muss nicht alles neu erfinden“

 Oberbürgermeister Holger Kelch in einem Logo-Sessel der Firma Stylework.
Oberbürgermeister Holger Kelch in einem Logo-Sessel der Firma Stylework. FOTO: LR / Peggy Kompalla
Cottbus. Der Stadtmarketing- und Tourismusverband startet jetzt mit dem „1. Cottbuser Markencafé“ eine neue Veranstaltungsreihe. Von Nils Ohl

Mit dem 1. Cottbuser Markencafé  wird heute Nachmittag ein neuer Mosaikstein für das Cottbuser Stadtmarketing gelegt. Thema zum Start der Veranstaltungsreihe im Großenhainer Bahnhof ist die Stadtmarke und das dazugehörende neue Logo.

Gabi Grube, Geschäftsführerin des Stadtmarketing und Tourismusverbandes Cottbus, wird vorstellten, was bisher schon alles mit dem vor wenigen Monaten eingeführten neuen Cottbuser Logo, abgeleitet aus dem Kennzeichen CB, getan wurde.

Dazu gibt es einen Workshop mit Marc Detering, dem Geschäftsführer der Agentur, die das Logo entworfen hat, mit Tipps, wie Unternehmen oder Institutionen das Cottbuser Markendesign anwenden und dabei auch für sich selbst nutzen können. Den Abschluss bildet ein Vortrag von Vertretern der Pattarina GmbH, die eine App entwickelt haben, bei der das Cottbuer Logo in Schnittmusterbögen einfließt.

Thema Logo zum Auftakt

Das Cottbuser Logo wurde als Thema der Auftaktveranstaltung gewählt, „weil wir glauben, hier noch das eine oder andere erklären zu können“, wie Gabi Grube sagt.

Dabei sei mit dem Logo schon viel passiert. So gibt es damit Autoaufkleber, die in der Zulassungsstelle an alle Autos verteilt werden, die mit einem Cottbuser Kennzeichen zugelassen werden. Ein Angebot, das offenbar gern angenommen wird.

Es gibt Sessel in Form des Logos. Ein Cottbuser Bäcker nutzt das Logo, um seine Waren damit zu verzieren. Es gibt T-Shirts und Broschüren wie den Ferienspaßpass, bei denen das Logo zum Einsatz kommt. Und gegenwärtig überprüfen städtische Gesellschaften, wie sie ihr Personal an prägnanten Stellen, beispielsweise der Cottbus-Information, mit dem Logo ausstatten können.

Informationsangebot des Stadtmarketingverbandes

Das Cottbuser Markencafé ist dabei nicht als öffentliche Veranstaltung gedacht, sondern als Informationsangebot des Stadtmarketingverbandes für ausgewählte Multiplikatoren.

Hier sollen künftig Fragen des Stadtmarketings thematisiert werden und Referate von Fachleuten oder gute Beispiele aus anderen Städten vorgestellt werden.

Da das Cottbuser Markencafé eine Plattform zum Austausch auf „Arbeitsebene“ sein soll, ist es zwar nicht öffentlich, aber es werden neben den Mitgliedern des Stadtmarketingverbandes auch Menschen oder Unternehmen eingeladen, die Interesse am Thema gezeigt haben. Geplant ist, das Cottbuser Markencafé zirka zweimal jährlich durchzuführen.

Die Folgeveranstaltungen sollen dann auch nicht mehr das Logo, sondern anderen Fragestellungen rund ums Stadtmarketing zum Inhalt haben, beispielsweise Ideen zur Belebung von Innenstädten.

„Man muss nicht alles neu erfinden, sondern kann sich auch von außen inspirieren lassen oder eigene Ideen mit anderen abgleichen“ meint Gabi Grube.

Cottbus für Angeber

Eine der aktuellen Ideen des Cottbuser Stadtmarketings läuft unter dem Titel „Cottbus für Angeber“. So soll eine Broschüre heißen, für die vom Stadtmarketingverband gerade außergewöhnliche „Wow-Geschichten“ über Cottbus gesammelt werden. Hier sollen Cottbuser Bürgerinnen und Bürger Stoff finden, um Besuchern davon zu berichten. Aus dem Fundus können sie natürlich auch, wenn sie selbst unterwegs sind, spannende Dinge über ihre Heimatstadt erzählen. Beispielsweise dass die Titanic mit in Cottbus gewebten Teppichen ausgestattet war oder dass Uwe Kockisch, alias Comissario Brunetti, aus Cottbus stammt.

Wer künftig zum Cottbuser Markencafé eingeladen werden will, soll sich direkt beim Stadtmarketing- und Tourismusverband Cottbus melden. Telefon 0355/6122011 oder E-Mail: gabi.grube@stadtmarketing-cottbus.de.