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| 02:34 Uhr

Stadtduell in Spremberg, Teil zwei

Burgs Nico Lehmann (r.) erwartet Blankenfelde. Groß Gaglows Tobias Heumann (l.) muss nach Rüdersdorf reisen.
Burgs Nico Lehmann (r.) erwartet Blankenfelde. Groß Gaglows Tobias Heumann (l.) muss nach Rüdersdorf reisen. FOTO: Beyer/sby1
Das Landesklassen-Duell um die Spremberger Stadtmeisterschaft zwischen dem SC (Tabellensiebter) und dem SSV (9.) geht am Samstag (14 Uhr) in die zweite Runde. Das Hinspiel endete mit einem 1:1-Unentschieden. R. Scheumeister/kss1

Brandenburg-Liga: Aus der Not eine Tugend machen wollen die Blau-Gelben, indem sie ihre permanente Personalmisere, wie schon mehrfach in den bisherigen Rückrundenspielen demonstriert, auch in Werder als verschworene Truppe wettmachen. Ohne Specht (gesperrt) sowie Thoms, Selle und Golnik reisen die Laubsdorfer erneut mit einem Rumpfaufgebot nach Werder. Die Tatsache, dass die Havelstädter in der Rückrunde noch keinen Punkt holten und damit gehörig unter Zugzwang stehen, könnte der BGL-Taktik in die Karten spielen. Trainer Sven Goertz hätte zwar gern mehr Besetzungsalternativen, gewinnt der Situation aber auch etwas Positives ab: "Die Truppe hat ihren Rhythmus gefunden, praktisch jeder mitreisende Spieler kommt zum Einsatz und kann sich beweisen. Wir sehen die Werderaner als, besonders in der Offensive, recht starkes Team und werden uns darauf einstellen."

Für den BSV Guben Nord steht im Heimspiel gegen Hennigsdorf nur ein Sieg zur Debatte. Mit dem 0:2 aus dem Hinspiel ist für die Breesener noch eine offene Rechnung zu begleichen.

Landesliga: Ihre bislang makellose Rückrundenbilanz aufrecht erhalten möchten sowohl die Burger gegen Blankenfelde als auch die Krieschower gegen den 1. FC Guben. Das Credo von SGB-Trainer Jörg Handrick: "Wir müssen von Woche zu Woche denken und wollen solange wie möglich im Konzert der ambitionierten Staffelfavoriten mitspielen." Im Niederlausitz-Derby ist der VfB Krieschow klar favorisierter Gastgeber für die Neißestädter. Bereits im Hinspiel mit 0:4 unterlegen, wird es für Guben darauf ankommen, die ebenfalls mit 0:4 geendete Heimlektion vorige Woche gegen den EFC Stahl aus den Köpfen zu verbannen.

Groß Gaglow verkaufte sich zuletzt gegen Burg, ungeachtet der 0:2-Niederlage, recht gut. Um die Minichance auf den Klassenerhalt zu wahren, muss allerdings gepunktet werden. Wozu es in Rüdersdorf einer nochmaligen Steigerung bedarf. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass gegen die Randberliner im Hinspiel einer der bislang nur zwei Siege gelang.

Landesklasse: Als mit klarem Vorsprung gesegneter Spitzenreiter reist der KSV zu Schlusslicht Schipkau. Doch die vermeintlich klaren Verhältnisse könnten sich als trügerisch erweisen. Denn die Kolkwitzer mussten sich in den letzten Spielen erheblich quälen, während die Askanen mit zwei 0:0-Teilerfolgen zumindest Abwehrstärke bewiesen. Der VfB Cottbus muss derweil in Herzberg ohne seine Leistungsträger Babbe, Mangelsdorf und Weber antreten.

Voll gefordert dürfte auch Eintracht Peitz im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Lauchhammer sein. Ein brisantes und sicherlich auch publikumsträchtiges Derby findet in Spremberg-Slamen statt, wenn die beiden Ortsrivalen SC und SSV um wichtige Punkte für den Klassenerhalt ringen.