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| 16:34 Uhr

Wirtschaftlicher Umbruch in der Lausitz
Stadtchef hofft auf stabile Regierung

 Oberbürgermeister Holger Kelch (rechts), im Bild mit Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Drogla (SPD), wünscht sich Kontinuität.
Oberbürgermeister Holger Kelch (rechts), im Bild mit Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Drogla (SPD), wünscht sich Kontinuität. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch wünscht sich Kontinuität in Berlin.

Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch wünscht sich, dass die große Koalition in der Bundesregierung „trotz aller nachvollziehbaren Kritik“ bestehen bleibt. Der vorliegende Kohlekompromiss müsse „schnellstens Gesetzeskraft erlangen“, sagt Holger Kelch (CDU). „Es bringt uns in der Region und in unserer Stadt nichts, dieses Paket nochmals aufzuschnüren und beispielsweise auf einen sofortigen Kohleausstieg zu drängen.“ Als Standort der Ärzteausbildung biete Cottbus gemeinsam mit der Universität und dem kommunalen Carl-Thiem-Klinikum beste Voraussetzungen, erklärt der Oberbürgermeister. „Diese Chance kommt mit dem Strukturwandel.“ Sie sei mit Nachdruck beim Bund einzufordern, zumal es „um gut 1500 Jobs in den nächsten Jahren“ gehe. Aufgrund der geplanten Arbeitsplätze im Instandhaltungswerk bestehe wieder Aussicht für den Bahnstandort.  Die einzigartige Algenproduktion am Großen Spreewehr, in der vergangenen Woche in Betrieb genommen, werde „von Cottbus aus hoffentlich einen Siegeszug um die Welt antreten“, erklärte der Oberbürgermeister in seiner Rede vor den Stadtverordneten.

 Oberbürgermeister Holger Kelch (rechts), im Bild mit Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Drogla (SPD), wünscht sich Kontinuität.
Oberbürgermeister Holger Kelch (rechts), im Bild mit Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Drogla (SPD), wünscht sich Kontinuität. FOTO: Michael Helbig