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| 13:45 Uhr

Kommunalpolitik
Stadt will Zuschuss für Väterinitiative streichen

Cottbus. Jugendhilfeausschuss diskutiert zu Familenförderplan

(sha) Die Cottbuser Väter­initiative fällt möglicherweise aus dem Familienförderplan der Stadt. Gegen die Streichung des Zuschusses spricht sich André Kaun (Linke) auf der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Dienstagabend aus.

Kaun befürchtet, dass dadurch das für Väter wichtige Angebot vor dem Aus steht. „Für Familien haben wir Unmengen an Angeboten, für Väter nur dieses“, begründet er. Auf seinen Antrag hin wird der Beschluss zum Familienförderplan der Stadt zunächst auf Eis gelegt, um bis zur nächsten Sitzung im Dezember möglichst eine Lösung zugunsten der Väterinitiative zu finden.

Alexander Krieger vom Jugendamt verweist darauf, dass die Väterinitiative vom Jugendamt eine weitere „hohe Förderung“ erhalte, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen. Seinen Angaben zufolge hat es sich die Stadt mit der Entscheidung „nicht leicht gemacht“. Doch bei der Väterinitiative habe es „keine Entwicklung“ mehr gegeben. Angebot und Nachfrage seien rückläufig. „Väterarbeit wird auch bei anderen Trägern angeboten“, betont Krieger.

Das Budget des Familienförderplanes umfasst rund 632 000 Euro für 2019. Das sind zwei Prozent mehr als im laufenden Jahr. Für die Erhöhung hatten die Stadtverordneten den Weg freigemacht. Nun muss der Jugendhilfeausschuss über die Mittelverteilung entscheiden. 13 Anträge sind eingegangen.

(sha)