| 02:33 Uhr

Stadt will Schulzentren entwickeln

1930 als "Volksschule VII” geplant, als Bismarckschule eingeweiht und seit den 1960er-Jahren als "Bauhausschule" bekannt.
1930 als "Volksschule VII” geplant, als Bismarckschule eingeweiht und seit den 1960er-Jahren als "Bauhausschule" bekannt. FOTO: Kaffka
Cottbus. Die Pestalozzischule in der Neuen Straße in Schmellwitz ist seit vielen Jahren ein Problemkind der Cottbuser Schulentwicklung. In der Förderschule wurden in letzter Zeit nur noch Schüler der Sekundarstufe I aufgenommen, Grundschüler wurden nicht mehr eingeschult. Andrea Hilscher

In der Frage, ob das sanierungsbedürftige Gebäude auch weiter für den Schulbetrieb genutzt werden soll, zeichnet sich jetzt eine Lösung ab. In der Schulentwicklungsplanung 2017 bis 2022 wird die Idee für ein Schulzentrum an der Neuen Straße skizziert: Sobald die 21. Grundschule in Schmellwitz nur noch einzügig betrieben wird, könnten die Grundschüler in das - dann hoffentlich sanierte - Gebäude an der Neuen Straße umziehen. Sie hätten die Chance, dort auch nach Beendigung der 6. Klasse zu bleiben - an einer einzügigen Oberschule.

Auch für die Bauhausschule in Ströbitz plant die Stadt ein solches Schulzentrum. Bildungsdezernent Berndt Weiße (parteilos): "De facto werden dort jetzt schon Kinder von Grundschule und Sekundarstufe betreut." Künftig solle es an der Bauhausschule eine zweizügige Grundschule und eine einzügige Oberschulklasse mit Förderklasse geben.

Die Spreeschule (Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung") wird derzeit an zwei Standorten betrieben. Das Haus an der Puschkinpromenade soll nach derzeitigen Plänen bis zum Schuljahr 2019/20 aufgegeben werden. Der Standort Rudniki soll ergänzt werden durch eine Nutzung von Räumen im OSZ Makarenkostraße. Berndt Weiße: "Hier müssen wir gemeinsam mit dem Landkreis Spree-Neiße planen."