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Cottbus
Stadt fordert Soforthilfe für Flüchtlingsarbeit

Cottbus.

Die Stadt Cottbus will vom Land Brandenburg Soforthilfen für die Integration von Flüchtlingen einfordern. Das kündigte Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) während der jüngsten Stadtparlamentssitzung an. Demnach summieren sich die Ausgaben allein auf 1,9 Millionen Euro in diesem Jahr. Aus Potsdam gebe es zwar positive Signale, aber auch ein „Versteckspiel hinter fehlenden Regelungen und Richtlinien“. Die Stadt spüre zwar den guten Willen, sieht aber bislang dennoch kein Geld. „Deshalb werden wir jetzt einen Antrag an das Ministerium für Finanzen vorbereiten und die ausstehende Unterstützung direkt einfordern.“ Die Stadt Cottbus nimmt überproportional viele Flüchtlinge auf. Derzeit leben rund 3200 Geflüchtete in der Stadt.