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| 14:42 Uhr

Cottbus
Stadt erhebt 3,3 Millionen Euro an Ausgleichsbeiträgen

Cottbus. Grundstückseigner zahlen für Innenstadt-Sanierung.

(hil) 25 Jahre lang wurde im Rahmen der Modellstadt-Sanierung der City-Bereich verschönert. für einen Teil der Innenstadt – insgesamt 113 Hektar – wurde die Sanierungssatzung nach Beendigung der Arbeiten aufgehoben. Nun ist die Stadt verpflichtet, von den Grundstückseigentümern sogenannte Ausgleichszahlungen zu verlangen. Katrin Haas vom Bereich Stadtplanung: „Die Grundstücke haben durch die Sanierung ihres Umfeldes an Wert gewonnen.“

Diese Wertsteigerung wird errechnet und in Beziehung gesetzt zu eventuellen Eigenleistungen der Besitzer. Daraus ergibt sich die Höhe der zu leistenden Ausgleichszahlungen. Katrin Haas: „Es handelt sich um Beträge zwischen 14 und 40 Euro pro Quadratmeter.“ Rund 70 Prozent der Grundstückseigentümer im früheren Sanierungsgebiet haben in den vergangenen Jahren bereits freiwillig Ablösen bezahlt. Auf diese Weise sind 10,5 Millionen Euro zusammen gekommen, die ebenfalls in Sanierungsmaßnahmen geflossen sind. Die übrigen Grundstückseigentümer werden jetzt angeschrieben. Die 600 Bescheide, die die Stadtverwaltung jetzt verschickt, belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro. Das Geld soll in die Sanierung des Oberkirchplatzes, des Postparkplatzes und der Rudolf-Breitscheid-Straße fließen. Katrin Haas: „Vielleicht bleibt sogar noch Geld für ein paar neue Rathausfenster.“ Die nämlich seien undicht – es regnet rein.

Falls die Finanzen dennoch knapp werden – spätestens Ende 2019 muss die Stadt auch die letzten sechs Teilgebiete im Sanierungsraum Innenstadt fertigstellen und die entsprechende Sanierungssatzung aufheben. Für die zwölf Hektar große Fläche werden dann ebenfalls Ausgleichszahlungen fällig.

(hil)