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Stadt erarbeitet Konzept für Migrationssozialarbeit

Cottbus. Die Stadt Cottbus arbeitet derzeit an einem Konzept für Migrationssozialarbeit. Darüber informierte Sozialamtsleiterin Maren Diekmann den jüngsten Bildungsausschuss. Peggy Kompalla

Damit wurden alle Kommunen des Landes beauftragt. Die Stadt Cottbus hat ihr Papier demnach erweitert. "Wir betrachten das Angebot gesamtstädtisch", erklärte Diekmann. "Die Menschen sind in der gesamten Infrastruktur angekommen. Sie sind in Kitas, Schulen, Familienzentren und Stadtteilen. Deshalb haben wir den Anspruch, dass die Migrationssozialarbeit auch in den Stadtteilen und Beratungsstellen mit offenen Angeboten ankommt." Genau um diese Säule wolle die Stadt Cottbus die Migrationssozialarbeit erweitern und damit landesweit Schule machen. Die ursprünglichen Konzepte sehen demnach nur unterkunftsnahe Sozialarbeit und Fachberatungen vor. "Darüber hinaus wollen wir eine unabhängige Ombudsstelle einrichten", erklärte die Sozialamtsleiterin. Das Konzept soll nach der Sommerpause in den Fachausschüssen diskutiert werden.