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| 16:26 Uhr

Cottbus
Stadt will in Fahrrad-Arbeitsgruppe einsteigen

Cottbus. Die Stadt Cottbus will Mitglied der Arbeitsgruppe Fahrradfreundliche Kommunen Brandenburg werden, sobald der Haushalt genehmigt ist. Darüber informierte Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) am Mittwoch den Wirtschaftsausschuss.

Das Stadtparlament hatte einem entsprechenden Antrag der Grünen im Dezember vergangenen Jahres sein Votum gegeben. Martin Kühne (Grüne) erklärte damals: „Wir meinen, mit diesem Schritt das Radleben in Cottbus zu stärken – sowohl für Alltagsradfahrer als auch Radtouristen.“ Dabei gehe es nicht nur um einen Erfahrungsaustausch der Kommunen im Land Brandenburg, sondern insbesondere auch um die Möglichkeit, gemeinsam Fördergeld für Radprojekte zu nutzen. Das könnte Cottbus gut gebrauchen, so das Argument der Grünen. Denn der Stadt Cottbus stünde kaum Geld für die Rad-Infrastruktur zur Verfügung. Verbesserungen gebe es immer nur im Zusammenhang mit Straßenbau. Aber selbst diese Investitionen werden immer wieder verschoben. Mit Blick auf den Tourismus und die Entwicklung des Ostsees werde der Radverkehr in Cottbus weiter an Bedeutung gewinnen. Erstes See-Projekt ist der Rundweg um das Gewässer.

(pk)