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| 10:44 Uhr

Stichwaffen-Attacke
Stadt Cottbus verurteilt Gewalttat von Ausländer gegen Deutschen (28)

FOTO: Frank Hilbert
Cottbus. Nach dem Stichwaffen-Angriff eines Ausländers auf einen 28-jährigen Deutschen hat sich die Stadtverwaltung in Cottbus am Neujahrstag zu Wort gemeldet.

Stadtsprecher Jan Gloßmann sagte: „Diese Tat ist – wie die vorhergehenden auch – abstoßend und durch nichts zu entschuldigen. Unser Mitgefühl gehört dem Geschädigten, für den im CTK alles Notwendige getan wird.“

Ein deutscher Mann wollte in Cottbus laut Polizei in der Nacht zum Neujahrstag 2019 einen Streit schlichten. Plötzlich sei die Stimmung gekippt, und der 28-Jährige sei von einem Ausländer angegriffen worden. Der Deutsche sei mehrfach mit einer Stichwaffe verletzt worden.

Das Opfer sei durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht worden. Er werde dort stationär behandelt. Die Polizei bezeichnete die Verletzungen in einer Mitteilung als „augenscheinlich nicht lebensbedrohlich“, hieß es von der Polizei am Dienstag weiter.

Polizei: 28-Jähriger Deutscher wollte Streit schlichten

Der Vorfall habe sich am frühen Neujahrsmorgen gegen 3:45 Uhr ereignet. Demnach wollte der 28-jährige Deutsche in der Nähe des Stadtbrunnens in der Cottbuser Innenstadt einen Streit schlichten. Dann seien mehrere Personen hinzugekommen, "welche ebenfalls zur Streitschlichtung beitrugen", sagte ein Polizeisprecher laut Mitteilung.

Derzeit liefen Ermittlungen der Kriminalpolizei zu der Gewalttat, hieß es weiter. „Aber auch wenn das die Ungeduld vieler sicher nicht befriedigt: Zunächst müssen Hergang und Hintergründe aufgeklärt und der oder die Täter gefunden werden, damit die Justiz zum Zuge kommen kann. Wir hoffen, dass sich dazu Zeugen bei der Polizei melden", sagte Stadtsprecher Gloßmann.

Stadtsprecher: Hoffen auf kompromisslose rechtsstaatliche Entscheidung

Der Sprecher von Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) weiter: „Sollte der oder die Täter hier noch ein Gastrecht genießen und kein unbeschriebenes Blatt sein, werden wir nicht zögern, ihm oder ihnen klarzumachen, dass er oder sie ein Ticket in die Heimat zu lösen haben.“

Die Stadtverwaltung hoffe, dass die rechtsstaatlichen Instanzen schnell und kompromisslos entschieden. „Wir lassen unsere Stadt nicht durch Typen beschädigen, die sich nicht benehmen können und denken, Konflikte auf diese Art lösen zu können“, sagte Gloßmann.

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(oht)