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Stadt Cottbus lässt Bäume auf vier Friedhöfen fällen

Cottbus. Die Stadt Cottbus lässt bis Februar auf den Friedhöfen Kiekebusch und Ströbitz sowie auf dem Süd- und Nordfriedhof insgesamt acht Bäume fällen. Darüber informiert die Verwaltung in einer Pressemitteilung. red/ue

Alle acht Exemplare waren bei Baumkontrollen im Zuge der Verkehrssicherungspflicht als Gefahrenquelle aufgefallen und registriert worden. So sollen in einem waldartigen Bereich auf dem Südfriedhof eine Robinie und ein Ahorn der Säge zum Opfer fallen, weil nach Einschätzung der Experten ihre Stand- beziehungsweise Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Die meisten Bäume werden der Stadt zufolge auf dem Cottbuser Nordfriedhof entnommen. Hier sollen vier abgestorbene Bäume gefällt werden. Auf dem Friedhof im Ortsteil Kiekebusch soll zudem eine Pappel unter die Säge kommen. Sie steht hinter dem Urnengrabfeld und ist ebenfalls nicht mehr bruchsicher.

Auf dem Friedhof im Stadtteil Ströbitz muss eine Tanne weichen. Dieser Baum befindet sich gegenüber der Kriegsgräberstätte. Auch in diesem Fall wird als Grund Gefährdung der Standsicherheit angegeben.

Bei den Kontrollen, die der Entscheidung vorausgegangen sind, seien artenschutzrechtliche Belange beachtet und geprüft worden, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus.

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