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Staatstheaters Cottbus zeigt "Mamma Medea"

Johanna-Julia Spitzer (Medea) und Gunnar Golkowski (Jason).
Johanna-Julia Spitzer (Medea) und Gunnar Golkowski (Jason). FOTO: Marlies Kross
Cottbus. Erstmals in dieser Spielzeit zeigt das Schauspiel des Staatstheaters Cottbus am Samstag, 30. September, 19.30 Uhr, im Großen Haus "Mamma Medea" von Tom Lanoye. pm/asi

Die Sage um die berühmte griechische Frauengestalt verarbeitet der renommierte belgische Dramatiker Tom Lanoye in seinem 2001 uraufgeführten Stück mit Blick auf unsere Gegenwart. Mario Holetzeck setzte den hochaktuellen Stoff mit emotionaler Wucht und formaler Strenge in Szene. Er erzählt von der Begegnung eines ungewöhnlichen Paares und vom Aufeinandertreffen zweier Menschen aus verschiedenen Kulturen.

Aufgrund einer Verletzung von Lisa Schützenberger ist Johanna-Julia Spitzer in dieser und der Vorstellung am Sonntag, 15. Oktober, 19 Uhr, in der Titelrolle zu erleben, als Königstochter Medea, die für ihre magischen Kräfte berühmt ist. An ihrer Seite spielt Gunnar Golkowski den Jason, Anführer der Argonauten aus dem fernen Griechenland, die nach Kolchis kommen, um das legendäre Goldene Vlies zurückzuholen. In Kombination mit Oliver Seidels Videos wie auch durch die von sechs Musikern live gespielten Kompositionen Hans Petiths wird die Konfrontation des gegensätzlichen Paares sinnlich erlebbar.

Karten sind erhältlich im Besucher-Service, an der Abendkasse sowie online unter www.staatstheater-cottbus.de , Ticket-Telefon: 0355 78242424