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Staatstheater widmet Carl Nielsen ein Komponisten-Porträt

Cottbus. Generalmusikdirektor Evan Christ stellt in der Spielzeit 2014/2015 jeweils einen Komponisten ins Zentrum der Philharmonischen Konzerte. Am morgigen Freitag, 20 Uhr, und am Sonntag, 19. April, 19 Uhr, wird der dänische Komponist Carl Nielsen (1865-1931) porträtiert. red/ue

Der jahrhundertealte Gedanke, die Persönlichkeit eines Menschen einem von vier Grundtypen - Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker oder Choleriker - zuzuordnen, inspirierte Nielsen zu seiner zweiten Sinfonie "Die vier Temperamente". Sein zweites Bühnenwerk "Maskerade" basiert auf einem Schauspiel Ludvig Holbergs und wurde 1906 uraufgeführt. Das Werk gilt als dänische Nationaloper. Zu hören ist die Ouvertüre der "Maskerade".

Außerdem sind zwei Uraufführungen zu erleben. Es erklingt Mike Svobodas "Triple Concerto" für Trompete, Posaune, Tuba und Orchester. Als Auftragswerk des Staatstheaters wird zudem ein Werk des zypriotischen Komponisten Vassos Nicolaou mit dem Titel "Wechselströme" uraufgeführt.

Karten für beide Konzerttermine gibt es im Besucherservice, Ticket-Telefon 0355 78242424