Der Fall hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Anfang März war ein Mann (31) bei einer Schießerei in der Cottbuser Innenstadt ums Leben gekommen. Innenminister Michael Stübgen (CDU) hatte die Tat in den Bereich der Banden- oder organisierten Kriminalität eingeordnet: eine Milieutat also.

Der getötete Kampfsportler hatte unter anderem Verbindungen in die Rockerszene und in rechtsextreme Kreise, hatte dabei immer wieder lose Kontakte zu den unterschiedlichsten Gruppierungen geknüpft.

Cottbus

Oberstaatsanwalt äußert sich nicht zu den Ermittlungen

Bei der Schießerei hatte es sich um mehrere Täter gehandelt. Die Tat hatte sich auf dem Cottbuser Klosterplatz ereignet. Zeugen hatten Schüsse gehört, der schwer verletzte Mann wurde dann in der Mönchsgasse gefunden. Dort erlag er trotz Reanimationsversuchen durch Rettungsdienst und Notarzt seinen Verletzungen.

Der zuständige Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon will sich derzeit nicht zum Stand der Ermittlungen äußern. „Die Arbeit gestaltet sich schwierig“, sagt Bantleon.