So mancher Campingplatz-Tourist oder Spaziergänger ist auch gern mal auf den imposanten Bootssteg auf der Groß Döbberner Seite des Spremberger Stausee gegangen, weil man von dort einen schönen Blick über den See hinüber zur Talsperre hat. Mit passenden Wolken immer ein beliebtes Fotomotiv.

Das ist nun vorbei. Der Landesanglerverband Brandenburg als Pächter des Gewässers hat dem einen Riegel vorgeschoben, oder besser: ein eisernes Tor. „Auf dem Steg ist das Angeln verboten, dennoch wurde dort immer wieder widerrechtlich geangelt“, sagt Jaqueline Räckel, Mitarbeiterin für Finanzen im Verband auf Nachfrage. Damit nicht genug, manch einer hätte auch Leinen der dort festgemachten Kähne zerschnitten, um an ihre darin verhakten Blinker zu gelangen. Die Folge ist klar – die Kähne trieben unkontrolliert ab.

„Jetzt haben nur noch Angler einen Schlüssel fürs Tor, die auch einen Kahn am Steg besitzen“, klärt Jaqueline Räckel auf. Der Landesanglerverband hat derzeit mehr als 80 000 Mitglieder.