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| 19:21 Uhr

Cottbus
Spreeschule braucht eine Notlösung

Cottbus. Die Spreeschule braucht zum Beginn des neuen Schuljahres eine Notlösung. Das wurde während des Bildungsausschusses am Donnerstagabend klar. Bildungsdezernentin Maren Dieckmann (parteilos) erklärte auf Nachfrage von Lothar Nagel (SPD), dass die Erweiterung der Schule mit Containern nicht rechtzeitig abgeschlossen werden kann.

Darauf entgegnete Nagel, der selbst eine Grundschule leitet: „Was passiert denn zum Schujahresbeginn, wenn zwei Klassen untergebracht werden müssen? Für sie kann der Unterricht nicht erst im Oktober beginnen.“ Joachim Bischoff versicherte, dass bereits ein Plan B diskutiert werde. „Aber das muss erst schulintern geklärt werden und auch mit der Stadtverwaltung. Denn in die Lösung wäre das Jugendamt involviert.“ Die Antwort genügte den Abgeordneten zunächst. Nagel erklärte: „Wir wissen ja, dass sich die Verwaltung bemüht, aber wir brauchen eine praktikable Lösung.“ In der nächsten Ausschusssitzung im Juni wird eine Antwort erwartet. Die Spreeschule besuchen Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Die Zahl der Schüler ist so sehr gewachsen, dass die Raumkapazitäten nicht mehr ausreichen. Container sollen das Problem für eine Übergangszeit lösen.

(pk)