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Spree-Neiße will Flugplatz Cottbus-Drewitz verkaufen

Der Flugplatz Drewitz besitzt die notwendige Erlaubnis für den Flugbetrieb, die Entwickler Christian Sturm zur Erprobung seines Frachtflugzeugs benötigt.
Der Flugplatz Drewitz besitzt die notwendige Erlaubnis für den Flugbetrieb, die Entwickler Christian Sturm zur Erprobung seines Frachtflugzeugs benötigt. FOTO: rwr
Forst/Cottbus. Die in Drewitz angesiedelte Flughafen Süd-Brandenburg-Cottbus GmbH soll an einen privaten Investor verkauft werden. Über das Angebot hat der Spree-Neiße-Kreistag in seiner nicht-öffentlichen Sitzung am Mittwoch entschieden. B. Schulz

"Wir haben einem Verkauf zugestimmt", erklärte Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Für den Kauf fehle dem Investor allerdings noch die Zustimmung der übrigen vier kommunalen Eigner. Denn neben dem Landkreis halten die Stadt Guben, Schenkendöbern, Jänschwalde sowie das Amt Peitz die Anteilsmehrheit an der Flughafen GmbH. Dort werde in den entsprechenden Gremien in Kürze über den Verkauf entschieden, bestätigte Finanzdezernent Carsten Billing (parteilos) gegenüber der RUNDSCHAU.

Zur Identität des Käufers wollte aus den Reihen der Kreisverwaltung indes niemand etwas sagen. "Wir haben mit dem Erwerber hierzu Stillschweigen vereinbart", sagte Billing (parteilos) Spekulationen um den möglichen Käufer Flacks Group aus Luxemburg werden zum jetzigen Zeitpunkt weder "dementiert noch kommentiert".

Die Flacks Group agiert europaweit als Aufkäufer von Unternehmen und Immobilien und war bereits im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit einem Flugzeugbauer aufgetreten, der auf dem Flughafen-Gelände in Drewitz ein neuartiges Transportflugzeug entwickeln und produzieren wollte. Billing: "Wir machen den Käufer zum gegebenen Zeitpunkt öffentlich."