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| 17:20 Uhr

Fussball
Zittlau ist beim Spitzenreiter der Dosenöffner

 Der VfB Cottbus und Nico Kruse (v.) trennten sich 1:1 vom FC Lauchhammer (hier Julian Schenk).
Der VfB Cottbus und Nico Kruse (v.) trennten sich 1:1 vom FC Lauchhammer (hier Julian Schenk). FOTO: Michael Helbig
Landesklasse Süd. Kolkwitz gewinnt mit 4:0 beim Spremberger SV. Großräschen steht auch in Ortrand wieder einmal mit leeren Händen da. Von Marco Kloss und Roland Scheumeister

Spremberger SV – Kolkwitzer SV 0:4 (0:0). T: 0:1 Zittlau (47.), 0:2 Streich (62.), 0:3 Gottwald (84.), 0:4 Kaiser (86.); S: Schmidt (Cottbus); Z: 27

Gegen den Tabellenführer ließen die Spremberger zunächst wenig zu. Zittlaus Tor war dann der Dosenöffner für Kolkwitz und warf die bis dato funktionierende Taktik der Gastgeber über den Haufen. Die sich dann bietenden Räume nutzten die Kolkwitzer konsequent.

SV Döbern – VfB Hohenleipisch II 3:1 (1:0). T: 1:0 Gad (30.), 1:1 Scheit (66.), 2:1 E.Grabowski (86.), 3:1 Schiller (90+1.); S: Habertag (Jethe); Z: 90

Döbern gab im gesamten Verlauf den Ton an, hatte es aber, aus Sicht von Trainer Peter Prohaska, auch mit einem der spielerisch besten und taktisch diszipliniertesten Teams zu tun. Der SVD machte zu wenig aus seinen Chancen, verteidigte beim zwischenzeitlichen Ausgleich schlecht und gewann am Ende glücklich, aber verdient.

VfB Cottbus – FC Lauchhammer 1:1 (1:1). T: 0:1 Schenk (18.), 1:1 Freidgeim (45./HE); S: Zimmer (Felixsee); RK: Eckhardt (FCL/44.); Z: 51

Durch ein Kontertor in Rückstand geraten, benötigten die Cottbuser erst einen Strafstoß, um gleichzuziehen. Aus seiner spielerischen und nach Rot auch zahlenmäßigen Überlegenheit konnte der VfB aber auch im zweiten Durchgang kein zählbares Kapital schlagen.

SG Friedersdorf – FC Bad Liebenwerda 5:2 (3:0). Tore: 1:0 Schollbach (3.), 2:0 Hennig (17.), 3:0, 4:2 und 5:2 Wagner (45+1./74./78.), 3:1 Wentzel (48.), 3:2 Hennig (76.), SR: Staubitz, Z: 105.

Die Auswärtsschwäche der Kurstädter hielt auch auf der Friedersdorfer Alm an. Insbesondere eklatante Abwehrfehler und eine zu hohe Fehlerquote im Spielaufbau brachten Friedersdorf eine 3:0-Halbzeitführung. Trotz zweier Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 und 4:2 in Halbzeit zwei konnte man die Gastgeber nicht mehr in Gefahr bringen.

SV Eintracht Ortrand – SV Großräschen 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Sachse (74.), 2:0 Mann (80.), SR: Peßolat, Z: 42.

Die Enttäuschung stand den Gästen nach dem Schlusspfiff deutlich ins Gesicht geschrieben. Denn erneut konnte aus einer überlegen geführten Partie kein Kapital geschlagen werden, weil die eigenen zahlreichen Chancen nicht genutzt wurden. Ortrand hatte aus dem Spiel heraus nicht eine klare Tormöglichkeit, erzielte aus zwei Standards aber die Sieg bringenden Treffer.

Alemannia Altdöbern – FSV Brieske/Senftenberg II 1:2 (0:2). Tore: 0:1 Braun (28.), 0:2 Hausdorf (45+1.), 1:2 Franke (86.), SR: Holzhüter, Z: 87.

Die Gäste waren gerade im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft und belohnten sich mit zwei Treffern, verpassten aber mit einigen guten Möglichkeiten die frühe Entscheidung. Der zweite Treffer, aus einer schönen Freistoßvariante, sorgte für ein Anrennen der Hausherren im zweiten Abschnitt. Bis auf den Anschlusstreffer reichte es für die Alemannen aber zu nichts mehr.

VfB Herzberg – SC Spremberg 2:1 (1:1). Tore: 1:0 und 2:1 Dosseh (39./76./FE), 1:1 Kern (45+1.), SR: Schmidt, Z: 103.

Das Spitzenspiel konnte die Erwartungen der Zuschauer nicht wirklich erfüllen. Es war eine ausgeglichene Begegnung, bei der beiden Mannschaften relativ viele Fehler unterliefen. Klare Torchancen waren Mangelware, die Partie lebte eher von der Spannung. Herzbergs mit Tempo herausgespielte Führung glich Spremberg noch vor der Pause aus. Der zweite Durchgang brachte keine Steigerung des Niveaus. Ein Foulelfmeter bescherte Herzberg den Sieg.

Concordia Buckow/Waldsieversdorf – Eintracht Peitz 2:0 (1:0). T: 1:0 Barandowski (29./HE), 2:0 Neumann (84.); S: Mettke (Vogelsang); Z: 116

Hochmotiviert und mit gut funktionierender Taktik machten es die Peitzer dem Spitzenreiter schwer und ließen außer einem Pfostenschuss (1. Minute), dem Elfmetertor und dem späten Kontertreffer nichts zu. Zwischenzeitlich hatten Hirsch und Straube zwei Riesenchancen. Eintrachtcoach Sven Ballack: „Wir haben uns teuer verkauft, und mit etwas mehr Glück hätten wir hier mindestens einen Punkt mitnehmen können.“

FSV Rot-Weiß Luckau – MTV Wünsdorf 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Miegel (38.), 0:2 Neuendorf (53.), 0:3 Böger (86.), SR: Baumann, Z.: 50.

Die Hausherren verpassten einen wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und schaffen es nicht, zwei Strafstöße im Tor der Gäste unterzubringen. Torhüter Erne parierte beide Versuche und war damit ein Sieggarant für den MTV.