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| 19:52 Uhr

Basketball
Devils feiern dritten Sieg in Folge

Stefan Peplowsky (am Ball) brach im dritten Viertel den Bann zugunsten der Devils.
Stefan Peplowsky (am Ball) brach im dritten Viertel den Bann zugunsten der Devils. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Die Cottbuser Regionalliga-Basketballer bezwingen Zehlendorf nach Anlaufschwierigkeiten noch deutlich mit 86:56. red

Die Cottbuser Basketballer „White Devils“ haben gegen die BG Zehlendorf ihren dritten Sieg in Folge gefeiert. Am Sonntagnachmittag konnten sie sich in der 2. Regionalliga Nordost gegen die Berliner nach anfangs krampfhaftem Spiel dann doch noch deutlich mit 86:56 (18:12/20:19/27:14/21:11) absetzen. Bester Werfer bei den Devils war Max Jentzsch mit 25 Punkten.

 Die Begegnung gegen die bislang sieglosen und zum Großteil in dieser Liga noch unerfahrenen Zehlendorfer sollte eine machbare Aufgabe für die Devils sein. Doch die Hausherren taten sich eine ganze Halbzeit lang wirklich schwer. Der Start verlief gut, denn gleich zu Beginn des Spiels eröffnete Max Jentzsch die Partie mit einem erfolgreichen Dreipunktwurf. Doch die Hauptstädter zeigten sich unbeeindruckt und konterten direkt mit einem 7:0-Lauf und setzten sich in Führung. Die Teufel kamen nicht in Tritt und brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Erst zum Ende des ersten Viertels gingen die Devils mit einem eigenen 7:0-Lauf mit 18:12 in die ersehnte Führung.

Das zweite Viertel blieb über weite Strecken bei beiden Teams ausgeglichen. Jugendspieler Tim Klaue spielte stark auf und konnte nach einigen tollen Anspielen seine ersten Punkte in der Regionalliga machen. In dieser für die Devils holprigen Phase steuerte er neun seiner insgesamt elf Punkte bei. Die Führung konnten die Devils somit auf 38:31 ausbauen.

Dennoch war das kein zufriedenstellender Zwischenstand und der Coach forderte von seiner Mannschaft, in der zweiten Halbzeit eine Schippe drauf zu legen. Steven Herfurth: „Wir waren einfach nicht bereit, die Aggressivität und den Einsatz der Zehlendorfer zu entkräften. Viele freie Bälle gingen an die Berliner und wir schauten einfach nur zu.“

Stefan Peplowsky war es schließlich, der für Cottbus den Bann brach und mit gutem Beispiel voranging. Er setzte ein Zeichen und versenkte gleich den ersten Dreier im dritten Viertel. Mit zwei Runs setzten sich die Teufel stetig weiter ab. Mit 65:45 ging es in die Viertelpause. Im letzten Viertel spielten die Devils ihre Führung souverän zu Ende. Ein Highlight setzte noch einmal Klaue mit einem Monsterblock. Am Ende stand es 86:56 für die Gastgeber.

„Die zweite Halbzeit war um einiges besser und wir haben gezeigt, wie wir als Team zusammenspielen können. Wir kontrollierten das Tempo im Spiel und setzten unsere Vorsätze besser um“, resümierte Coach Herfurth. Als nächstes müssen die Devils beim Tabellendritten BG 2000 antreten.

Es spielten: Max Jentzsch (25 Pkt.), Michael Möbes (13), Stefan Peplowsky (12), Tim Klaue (11), Yuriy Vasylyev (9), Kristof Wilhelm (8), Frank Koal (6), Daniel Krausche (2) und Clemens Dittmann.