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| 19:31 Uhr

Sportlerwahl
Wer macht in Cottbus das Rennen bei den Herren?

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Sportler_Coupon_2c_160_130 FOTO: Sebastian Schubert / LR
Cottbus. Bei der Umfrage zu den Sportlern des Jahres 2017 stehen drei Radsportler, ein Schwimmer, ein Leichtathlet und ein Kampfsportler zur Wahl. Von Mirjam Danke

Die Wahl der Cottbuser Sportler des Jahres 2017 läuft noch bis zum 15. Januar. Nach den nominierten Damen werden nun die zur Wahl stehenden Herren genauer vorgestellt.

Christian Diener (PSV Cottbus): Die Kurzbahn-Weltcup-Serie war im Jahr 2017 sein Metier! Ob Moskau, Hongkong oder Peking – immer wieder schaffte es der Schwimmer, dessen Heimatverein der PSV Cottbus ist, aufs Podest. Insgesamt zwölf Medaillen sammelte der Rückenspezialist ein, davon fünf goldene. Hätte Diener bei der anschließenden Kurzbahn-EM in Kopenhagen nicht so ein Pech mit der Rückenstarthilfe gehabt, hätte er das Jahr 2017 bestimmt noch mit einer EM-Medaille gekrönt.

Maximilian Levy (RSC Cottbus): Was für ein Comeback des Radsport-Routiniers! Nach schwierigen Zeiten inklusive mehrerer Schulter-Operationen hat sich der 30-Jährige 2017 furios zurückgemeldet. Bei der Bahnrad-EM in seiner Geburtsstadt Berlin triumphierte Levy im Keirin-Wettbewerb und holte Gold. Hinzu kam noch Silber im Teamsprint. Damit hat der viermalige Weltmeister und dreimalige Medaillengewinner bei Olympischen Spielen eindrucksvoll bewiesen, dass er es immer noch drauf hat.

Michael Osmolovsky (RC Cottbus): Vor zwei Jahren stand der Kampfsportler vom Ringerclub Cottbus schon einmal auf dem Stimmzettel. Sein anhaltender Erfolg hat dem 29-Jährigen auch diesmal eine Nominierung eingebracht. Bei den Europameisterschaften im Combat Sambo, einem sibirischen Kampfkunst-Mix, gewann Osmolovsky eine Bronzemedaille.

Constantin Schulz (LC Cottbus): Das hoffnungsvolle Lauftalent hat auch im vergangenen Jahr wieder angedeutet, dass in nicht allzu ferner Zukunft bei großen Titelkämpfen mit ihm zu rechnen sein wird. Bei den deutschen U20-Meisterschaften holte Constantin Schulz Gold über 800 Meter. Zudem qualifizierte sich der 19-Jährige für die U20-EM, wo er es bis ins Halbfinale schaffte. Mit 1:48,04 Minuten über 800 Meter zauberte Schulz im Jahr 2017 außerdem eine neue persönliche Bestzeit auf die Tartanbahn. So schnell war im vergangenen Jahr in seiner Altersklasse kein anderer in Deutschland.

Franz Schiewer (RK Endspurt Cottbus): Bei der Bahnrad-Europameisterschaft in Berlin hat der Forster, der für den RK Endspurt fährt, neben Keirin-Gold für Levy für einen weiteren Glanzpunkt gesorgt: Der 27-Jährige wurde hinter seinem Schrittmacher Gerd Gessler Europameister im Steherrennen – nach Silber im Jahr zuvor sein bislang größter Erfolg.

Pierre Senska (BPRSV Cottbus): Der Paracycler hat im vergangenen Jahr seine Konstanz in Sachen herausragender Leistungen bewiesen. Im südafrikanischen Pietermaritzburg holte der Berliner, der für den Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationssportverein (BPRSV) Cottbus startet, schon zum fünften Mal WM-Gold im Straßenrennen.


Die Abstimmung ist bis 15. Januar per Coupon oder unter www.lr-online.de/sportlerwahl möglich.

Die Vereinschefs Bernd Mildner (RK Endspurt/l.) und Bernd Kühner (RSC/r.) beglückwünschten ihre erfolgreichen EM-Starter Maximillian Levy (2.v.l) und Franz Schiewer.
Die Vereinschefs Bernd Mildner (RK Endspurt/l.) und Bernd Kühner (RSC/r.) beglückwünschten ihre erfolgreichen EM-Starter Maximillian Levy (2.v.l) und Franz Schiewer. FOTO: Georg Zielonkowski