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Wer gewinnt das irre Aufstiegsrennen in der Landesliga

Landesliga Süd. Der Vierkampf um den Titel in der Fußball-Landesliga Süd geht an diesem Wochenende in die entscheidenden 90 Minuten. Wenn die Schiedsrichter die Spiele am Samstag gegen 16.45 Uhr abpfeifen, wird eine Mannschaft der vier Spitzenteams jubeln. Marco Kloss

Aber wer jubelt am Ende? Tabellenführer Grün-Weiß Lübben oder doch die Verfolger Wacker Ströbitz, Hohenleipisch oder Brieske/Senftenberg. Die RUNDSCHAU beleuchtet das irre Aufstiegsrennen.

Mit einem Sieg bei Brieske/Senftenberg besteht für Wacker Ströbitz eine gute Chance, genau zum richtigen Moment an die Spitze der Landesliga zu springen. Für die Knappen muss hingegen schon ein Wunder passieren, dass der FSV von vier auf eins springt.

Wacker-Trainer Tino Kandlbinder sagt: "Mit unserem derzeitigen Kader haben wir bisher mehr erreicht als uns möglich schien und eine bessere Platzierung können wir, leider, aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Wenn wir am Ende auf Platz eins stehen, steigen wir auf."

Brieske-Trainer Steffen Rietschel sieht es ähnlich: "Natürlich haben wir lange geführt und einige Punkte ungeplant liegen gelassen. Durch zahlreiche Verletzungen muss ich meiner Mannschaft aber Respekt zollen, für diese Leistung. Auch wir wollen natürlich eine Liga höher, haben es aber bis auf Lübben alle nicht mehr in unserer Hand und müssen somit am Samstag unsere Hausaufgaben machen."

Hätte sich Grün-Weiß Lübben den Gegner für den letzten Spieltag aussuchen dürfen, wäre es kaum der BSC Preußen geworden. Verlor man das Hinspiel auf heimischen Platz, ist man in Blankenfelde seit vier Spielen, aber seit 2002, ohne Sieg, was die Hoffnungen der drei Konkurrenten wachsen lässt.

Nach zwei Niederlagen in Folge brauchen die Hohenleipischer minimal einen Dreier in Wildau, um in diesem verrückten Meisterschaftsendkampf, in dem alles möglich scheint, noch den direkten Wiederaufstieg zu packen und müssen zudem auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

Tabelle der Landesliga bei FuPa